CLUPEA

FS Clupea, Thünen-Institute

Die „Clupea“ arbeitet vorwiegend in den Gebieten der Küstenfischerei der südwestlichen Ostsee, kann aber auch in der Nordsee eingesetzt werden.

Die 2012 in Dienst gestellte CLUPEA ist das neueste und mit 28,80 m Länge zugleich das kleinste der drei deutschen Fischereiforschungsschiffe. Sie ist spezialisiert auf die Küstenforschung und besonders dafür ausgelegt, modernste Methoden der Fang- und Selektionstechnik zu testen. Verschiedene Netztypen, Langleinen, ozeanographische Sonden sowie Geräte zur Unterwasserbeobachtung kommen zum Einsatz.

Wichtige Operationsgebiete der CLUPEA sind die flachen Boddenküsten der Ostsee, die sie mit ihrem geringen Tiefgang von max. 2,37 m gut befahren kann. Aber auch für Einsätze in der Nordsee ist sie ausgelegt. Bei den Forschungsreisen im Küstengebiet wird häufig abends ein Hafen angelaufen, mehrtägige Fahrten sind aber auch möglich. Rund 290 Tage im Jahr ist die CLUPEA auf See.

Der Name CLUPEA geht auf den wissenschaftlichen Namen des Herings zurück. Clupea harengus wird seit dem Mittelalter in großen Mengen in Europa gehandelt und ist noch heute wichtiger „Brotfisch“ der deutschen Küstenfischerei.

Die Clupea auf einen Blick

Baujahr: 2012
Eigner: BMEL, bereedert durch BLE
Betreiber: Thünen-Institut
Heimathafen: Rostock-Marienehe
Länge: 28,8 m
Breite: 7,88 m
Tiefgang: max. 2,3 m
Geschwindigkeit: 11 kn
Besatzung: 4-5 Personen
Wissenschaftler: 4 Personen

Mitglieder

Thünen-Institut, Aquatische Ressourcen

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