Forschungsprojekte - EMSO

EMSO

Bild einer Daten-Boje - MARUM, Universität BremenDas EU-Projekt “European Multidisciplinary Seafloor Observatory Infrastructure”, kurz EMSO, wird einen Umsetzungsplan für den Aufbau von Meeresboden-Observatorien liefern. Ziel ist es, juristische, technische, wirtschaftliche und organisatorische Fragen im Verbund mehrerer Forschungseinrichtungen gemeinsam zu klären. Denn auch am Meeresgrund treffen zahlreiche Interessen aufeinander: Fischer, Marine und Naturschützer sind nur einige Interessensgruppen, die ein Mitspracherecht beim Bau eines Observatoriums beanspruchen.


Unter wirtschaftlichen Aspekten gilt es zu klären, wie viel der Bau und Betrieb einer Meeresboden-Station kosten und wer sich an der Finanzierung beteiligen wird. Momentan werden allein die Baukosten auf 100 bis 200 Millionen Euro geschätzt. An EMSO dürfen sich deshalb nur Partner beteiligen, deren nationale Geldgeber ein grundsätzliches Interesse am Projekt signalisiert haben. Die EU steuert vorerst 4 Millionen Euro Fördergelder bei.


Im Rahmen des EMSO-Projekts wird für fünf ausgewählte Standorte ein Plan erarbeitet, auf dessen Grundlage neue Observatorien gebaut und bestehende Infrastrukturen ausgebaut werden können. Im Gegenzug sollen die beteiligten, europäischen Mitgliedsländer in einer Absichtserklärung festlegen, welchen konkreten Beitrag sie zum Aufbau der EMSO-Infrastruktur liefern wollen. Die Abstimmung zwischen den zukünftigen Betreibern der Meeresbeobachtungsstationen ist eine wichtige Voraussetzung für eine effiziente Nutzung dieser europäischen Forschungsinfrastruktur.

Aufbau eines Meeresbodenobservatoriums:

Aufbau eines Meeresboden-Observatoriums - MARUM, Universität Bremen

Website des EMSO-Projekts

Aktuell

02.02.2012
Verleihung des Briese-Preises für Meeresforschung 2011 am Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde weiter

23.01.2012
Unsere Blaue Zukunft Das Konsortium Deutsche Meeresforschung informiert Europa-Politiker mit einer Veranstaltung in Brüssel am 24.1.2012 weiter

28.11.2011
Die Leibniz-Gemeinschaft hat Frau Prof. Dr. Hildegard Westphal, Direktorin des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenökologie, als dritte Vizepräsidentin gewählt Wir gratulieren! weiter

18.10.2011
Prof. Dr. Ulrich Bathmann ist neuer Direktor des Leibniz-Institutes für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) Polarforscher übernimmt das Ruder im IOW weiter

25.09.2011
25 Jahre FS METEOR Forschungsschiff Meteor kommt zum 25. Geburtstag am 30. September 2011 nach Hamburg weiter

07.07.2011
Neue Dauerausstellung "Erforschung und Nutzung der Meere" im OZEANEUM Stralsund weiter

05.07.2011
Ausschreibung des BRIESE - Förderpreises für NachwuchsforscherInnen in der Meeresforschung weiter

22.06.2011
Das Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde tauft sein neues Forschungsschiff weiter

11.05.2011
KDM veröffentlicht Broschüre zu Ozeanobservatorien in der Atlantik-Arktis weiter

30.03.2011
KDM präsentiert norddeutsche Infrastrukturen im Europäischen Parlament Auf einem Treffen der EU-Parlamentarischen Gruppe "Meere & Seen" zur Zukunft von Meeresforschungsinfrastrukturen in Europa hat KDM deren Bedeutung auf regionaler Ebene präsentiert. weiter

06.02.2011
KDM Lunch Briefing im Europäischen Parlament am 2.2.2011 zum Thema „Nachhaltige Nutzung und Entwicklung von Meeresressourcen“ - KDM startet Initiative für eine auf die Ozeane ausgerichte neue „Wissens- und Innovationsgemeinschaft“ (KIC) beim Europäischen Institut für Innovation und Technologie (EIT) - weiter

16.11.2010
Empfehlungen des Wissenschaftsrats zur Zukunft der deutschen Forschungsflotte - Konsortium Deutsche Meeresforschung mit gemischter Reaktion - weiter