METEOR

Das Forschungsschiff METEOR dient vor allem der marinen Grundlagenforschung. Auf Expeditionen arbeiten Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen eng zusammen. Auch die Kooperation mit internationalen Forschergruppen spielt im Bordalltag eine wichtige Rolle.

Auf den ersten 50 Expeditionen forschten bereits Wissenschaftler aus 68 Nationen an Bord des Schiffs. Die meisten Reisen fanden im Atlantik, im Mittelmeer und im Indischen Ozean statt.

Die METEOR kann bis zu 50 Tage auf See operieren, ohne zwischendurch einen Hafen anlaufen zu müssen. Genug Zeit für die 28 Wissenschaftler an Bord, um die 20 gut ausgestatteten Labore zu nutzen. Ausreichend Platz an Deck sowie 17 Winden und Kräne ermöglichen es den Forschergruppen, das Schiff nach ihren Vorstellungen aufzurüsten. So können sie zusätzliche Laborcontainer aufstellen oder bemannte und unbemannte Tauchboote einsetzen.

Die METEOR ist bereits das dritte deutsche Forschungsschiff dieses Namens – die erste METEOR lief bereits 1915 vom Stapel. Eigentümer der METEOR III ist die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die Finanzierung des Fahrtbetriebs übernimmt zu 70 Prozent die Deutsche Forschungsgemeinschaft bzw. zu 30 Prozent das Bundesforschungsministerium. Zuständig für die Betreuung des Schiffsbetriebs ist die Leitstelle METEOR an der Universität Hamburg.

Die Meteor auf einen Blick

Baujahr: 1986
Eigner: BRD, vertreten durch das BMBF
Betreiber: Leitstelle Deutsche Forschungsschiffe
Heimathafen: Hamburg
Länge: 97,5 m
Breite: max. 16,5 m
Tiefgang: max. 5,61 m
Geschwindigkeit: 11,5 kn
Besatzung: 33 Personen
Wissenschaftler: 30 Personen

Mitglieder

CEN - Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit der Universität Hamburg

CEN bündelt die Expertise von neun Instituten und Einrichtungen der Universität, die sich mi...

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