BMBF-Förderbekanntmachung zu "Küste im Wandel"

"Küstenmeerforschung in Nord- und Ostsee – Küsten im Wandel“ im Forschungsprogramm der Bundesregierung MARE:N

Der vom Bundesminsterium für Bildung und Forschung (BMBF) und vom KDM initierte Agendaprozess zur Küstenmeerforschung ist nun in konkrete Ausschreibungen zu Förderprojekten umgesetzt worden.

veröffentlicht.

 

Die Einreichungsfrist endet am 17.09.2019.

 

KDM hat 2015 mit seiner Strategiegruppe Küste einen Konsultationsprozess zu Forschungsbedarfen in der Küstenmeerforschung initiiert. In der Altonaer Erklärung, als Ergebnis dieses Prozesses, wurden gemeinsame prioritäre nationale und internationale Forschungs- und Entwicklungsziele für die nächsten Dekaden definiert. Dieser Prozesse wurde in den nachfolgenden Jahren weitergeführt und mündete in einem dreitägigen Symposium, in dem 180 Experten aus über 60 Institutionen zusammenkamen. Drei Tage lang erarbeiten sie gemeinsam, wo der zukünftige Bedarf in der Küstenmeerforschung liegt und mit welchen Forschungsstrategien er abgedeckt werden kann. Das Ergebnis ist ein Konzeptpapier zu Forschungsbedarfen der Küstenmeerforschung, welches Anfang 2019 dem BMBF übergeben wurde und unter folgendem Link als Download verfügbar ist:

https://deutsche-kuestenforschung.de/files/KueNO/2.%20Symposium/Kueste%20im%20Wandel.pdf

 

 

STELLENAUSSCHREIBUNG: Vorsitzende*r des Vorstands der Deutschen Allianz Meeresforschung

Bewerbungsfrist: 02. Juni 2019

Die Deutsche Allianz Meeresforschung (DAM, in Gründung) will den großen Zukunftsfragen der Meeresforschung durch gemeinsames Handeln begegnen und Handlungswissen für einen nachhaltigen Umgang mit dem Meer für Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft bereitstellen. Die DAM dient der Meeresforschung in allen ihren Bereichen durch langfristige und einrichtungsübergreifende Aktivitäten in Forschung und Entwicklung, durch die nachhaltige Unterstützung von Infrastrukturen der Meeresforschung und durch die Förderung der nationalen und internationalen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Meeres- und auch der Klimaforschung. Die Allianz berät zudem Entscheidungsträger und im öffentlichen Interesse tätige Einrichtungen in meereswissenschaftlichen Fragen und pflegt die Verbindungen der Meeresforschung zu Gesellschaft und Wirtschaft.

In der DAM ist vorbehaltlich der Vereinsgründung und der Bewilligung durch den Mittelgeber zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle der/des

 

Vorsitzenden des Vorstands

zu besetzen.

 

 Aufgaben:

  • gemeinschaftliche Verantwortung für die Leitung der DAM mit der/dem Stellvertretenden Vorsitzenden und weiteren Vorstandsmitgliedern
  • Wahrnehmung der Aufgaben der/des Beauftragten für den Haushalt des Vereins und seiner Geschäftsstelle und Budgetverantwortung
  • enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Zuwendungsgebern von Bund und den norddeutschen Ländern sowie mit den nationalen und internationalen Kooperationspartnern
  • Ansprechpartner für den DAM-Verwaltungsrat
  • Netzwerk-Aufbau und Kontaktpflege zu verschiedenen Stakeholdern

 

Anforderungen:

  • mehrjährige Erfahrung in leitender Funktion im nationalen/internationalen Forschungs- bzw. Wissenschaftsmanagement
  • Fähigkeit zum Management komplexer Systeme, zur motivierenden Wahrnehmung von Personalverantwortung und Geschick im Umgang mit politischen Entscheidungsträgern
  • strategisches Gestaltungsvermögen sowie Integrations- und Durchsetzungsfähigkeit
  • Kenntnisse betriebswirtschaftlicher Prozesse sowie nachgewiesene Erfahrungen im Management komplexer Projekte und in der Wahrnehmung von Budgetverantwortung
  • verhandlungssichere Deutsch- und Englischkenntnisse

 

Rahmenbedingungen:

Bestellung für die Dauer von vier Jahren gemäß Satzung; Wiederbestellung ist möglich. Vergütung entsprechend Entgeltgruppe 15 TVöD (100 %) sowie soziale Leistungen entsprechend denen des öffentlichen Dienstes.

Bewerbungen von Frauen werden ausdrücklich begrüßt. Ebenso werden schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.


Bitte schicken Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, tabellarischer Lebenslauf, die wichtigsten Zeugniskopien, Gehaltsangaben und Angaben zum Eintrittstermin) per E-Mail bis zum 2. Juni an:

Prof. Dr. Karin Lochte
Deutsche Allianz Meeresforschung (in Gründung)
Wissenschaftsforum
Markgrafenstraße 37
10117 Berlin

lochte@deutsche-meeresforschung.de
und in Kopie an ed.gnuhcsrofsereem-ehcstued//@namredeos

Die Auswahl der Bewerbungen beginnt am 3. Juni 2019.

 

Stellenausschreibung (pdf): Vorstandsvorsitz DAM

Verleihung des meereswissenschaftlichen Preises der Annette Barthelt-Stiftung

Am 22. März verlieh die Annette Barthelt-Stiftung zum 30. Mal Preise an Nachwuchswissenschaftler für herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der Meeresforschung.

Mit dem Preis erinnert die Stiftung an vier junge Wissenschaftler des damaligen Kieler Instituts für Meereskunde, die am 18. März 1987 bei einem Terroranschlag in Dschibuti ums Leben kamen.

Frau Dr. Anastasia Zhuravlevavon der Akademie der Wissenschaft und Literatur in Mainz, fertigte ihre Doktorarbeit „Paläozeanographische und klimatische Televerbindungen zwischen dem subarktischen und subtropischen Nordatlantik während der letzten Interglaziale (MIS 5e)” am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und am Alfred-Wegner-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar-und Meeresforschung in Bremerhaven( AWI) an. Unter der Anleitung von Prof. Dr. Martin Frank(GEOMAR) untersuchte sie die klimatischen Verhältnisse während der letzten Warmzeit im Nordatlantik, die höhere Temperaturen aufweisen als heute. Diese Datensätze tragen erheblich zu einem verbesserten Verständnis zukünftiger Klimaszenarien bei und werden gleichfalls in der Klimamodellierung zu erweiterten Einsichten führen. Derzeit ist Anastasia Zhuravleva bei der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz als Postdoktorandin beschäftigt.

Frau Miriam Seifert schrieb ihre Masterarbeit „Carbon cycling in an Arctic fjord (Scoresby Sund, East Greenland) with regard to the influence of glacial meltwater discharge “ am AWI unter der Anleitung von Dr. Morten Iversen (MARUM). Sie untersuchte im ostgrönländischen Scoresby Fjord, dem größten Fjordsystem der Erde, den Schmelzwassereinfluss auf den Kohlenstoffkreislauf. Miriam Seifert ist es gelungen, die äußerst komplexen Zusammenhänge sehr klar und umfassend darzustellen. Sie kann nachweisen, dass die CO2-Aufnahme durch die Primärproduktion im Schmelzwasserbereich geringer war als außerhalb. Der Einfluss der Schlickpartikel war größer im Schmelzbereich aufgrund des vom Phytoplankton exportierten gebundenen Kohlenstoffs. FrauSeifert ist jetzt Doktorandin am Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven.

Weiterführende Informationen

 

"Oceans - The Future of the Blue Planet" & KDM Empfang

High-level Ozean-Konferenz im Europäischen Parlament mit anschließendem KDM-Empfang

"Oceans - the Future of the blue planet"

Unter dem Titel "Oceans - The Future of the Blue Planet" richtete das EU-Parlament gemeinsam mit der Europäischen Kommission am 19. März eine Konferenz über die Zukunft der Ozeane mit über 1.000 Teilnehmern aus. Die Initiative ging von der deutschen EU-Abgeordneten Gesine Meissner (FDP) aus, die als Ozean-Beauftragte des Parlaments-Präsidenten ihre Position demnächst weitergeben wird. EU-Kommissare*innen und -Parlamentariar*innen sowie zahlreiche Experten*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und nicht-staatlichen Organisationen waren auf dem Panel vertreten. In seiner Keynote griff der Präsident des Europäischen Parlaments, Antonio Tajani, die Problematik der Plastik-Verschmutzung der Meere auf und unterstrich die Dringlichkeit einer Lösung dieses Problems.
Großen Anklang fand der Vorschlag von Prof. Peter Herzig, Direktor des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, als er während einer Podiumsdiskussion eine Europäische Ozean-Agentur vorschlug.

Weitere Informationen



KDM Abend-Empfang

Mit einem kleinen, durch KDM ausgerichteten Abend-Empfang wurden im Anschluss an die Konferenz als besondere Wertschätzung für ihren Einsatz in der Meerespolitik die Abgeordneten Gesine Meißner, Ricardo Serrao Santos und Ulrike Rodust  honoriert.

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Mit der von Gesine Meissner geleiteten Intergroup des Europäischen Parlaments Seas, Rivers, Islands and Coastal Areas (SEARICA) verbindet KDM eine jahrelange gute Zusammenarbeit. Die parlamentarische Intergroup ist ein fraktionsübergreifender Zusammenschluss von 85 Abgeordneten aus ganz Europa, die ein großes Interesse an meerespolitischen Fragestellungen haben und dient als Plattform für ganz verschiedene Politikbereiche im Zusammenhang mit Meeren und Ozeanen. Der Kommissar für Umwelt, Maritime Angelegenheiten und Fischerei Karmenu Vella hielt eine Laudatio auf die drei EU-Abgeordneten und bedankte sich bei KDM für die Initiative zur Veranstaltung.

STELLENAUSSCHREIBUNG: Science Officer im KDM Büro und JPI Oceans Sekretariat in Brüssel

Bewerbungsfrist: 20. Dezember 2018

Through a project funded by the German Federal Ministry of Education and Research, the German Marine Research Consortium (KDM) and the Joint Programming Initiative Healthy and Productive Seas and Oceans (JPI Oceans) are looking to recruit a science officer to work in both the European office of KDM (40%) and the JPI Oceans Secretariat in Brussels (60%).

KDM is a non-profit association made up of twenty institutions, universities and federal agencies of Germany in the field of ocean, coastal and polar sciences. With over 2,500 scientists of basic and applied marine research, KDM provides comprehensive expertise to meet global challenges related to the marine environment. KDM was founded to be an interlocutor between science and policy at regional, national and international levels as well as enable the German marine research community to speak with “one voice”.
More information on this website

JPI Oceans is an intergovernmental platform, open to all EU Member States and Associated Countries who invest in marine and maritime research and innovation.  Currently 20 countries are participating in JPI Oceans represented by their national ministries, research funding agencies or government-mandated marine institutes. JPI Oceans aims to make better use of Europe's R&D resources and increase the impact of investments by fostering alignment, coordination and co-production of scientific knowledge and innovation. JPI Oceans provide a unique forum for science-policy interactions within which marine and maritime research and innovation are implemented at national and European levels.

More information on the website: www.jpi-oceans.eu

The JPI Oceans secretariat is located in Brussels, with seconded staff full/part-time from across member states. The working language is English.

 At JPI Oceans you will:

  • Have Secretariat responsibility for developing and driving forward 2-3 actions, working closely with the lead countries, Board members and Secretariat team as well as with external experts and stakeholders relevant to these actions. 
  • Contribute to the organisation of Board meetings, events, workshops and networking activities and to Communications and outreach. (website, reports, minutes, newsletter, etc.)
  • With other staff members, maintain strategic oversight of relevant developments in national, European and international policy developments where JPI Oceans may contribute or be impacted and contributing to consultations or related inputs.
  • Contribute to the Secretariat’s work, including providing advice, supporting actions and team members as needed.
  • Undertake other specific tasks at the request of the Director.


At KDM you will:

  • Be the national contact point for German researchers wishing to participate in JPI Oceans activities and actions.
  • Help to disseminate research results and scientific information to the policy-makers, civil society, industry and other relevant stakeholders, by organising meetings, workshops and science-policy briefings
  • Contribute to European and global marine research programme and policy development such as the UN Decade for ocean science for sustainable development and the G7 Future of the Ocean initiative.

 

Requirements

  • MSc or higher academic degree in Marine Sciences or Engineering.
  • Excellent written and verbal communications skills in German and English. Knowledge of other European languages would be an asset.
  • Excellent organizational skills; capacity to deliver on allocated tasks and to meet deadlines;
  • Good team player with a constructive and flexible attitude, able to exercise discretion, diplomacy and tolerance;
  • Good communication skills, including ability to summarise and communicate complex information for a variety of audiences;
  • Experience of research programme or project management in a national public administration such a ministry and/or research funding or performing organisation would be a plus. 
  • Computer literacy (particularly Office applications).

 

KDM and JPI Oceans offer:

  • The opportunity to work in European and multicultural environment with;
  • To be part of a dynamic working environment engaging with policy-makers, ministries, research funders, the academic community and other stakeholders;
  • Opportunities to attend international conferences and meetings and build networks with colleagues from across Europe and beyond.

 

Conditions

  • The availability of this position is conditional on the approval of a project submitted and subject to approval by the German Federal Ministry of Education and Research (BMBF).
  • The science officer is recruited to work in the Brussels offices of KDM (Blvd St. Michel 80) and JPI Oceans offices (Rue du Trône 4). The science officer will be hired by a member organisation of KDM, GEOMAR | Helmholtz Centre for Ocean Research Kiel and seconded to the two Brussels offices.
  • The science officer will be hired under a German contract for up to 36 months. The pay will be based on the Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst - TVöD EG 13 and include an expatriation allowance.
  • Earliest possible date of recruitment is 1 January 2019.

 

To apply please send a cover letter and CV to Dr Jan-Stefan Fritz: ed.gnuhcsrofsereem-ehcstued@ztirf
by 20 December 2018, 12:00 (mid-day).

Baltic Earth 1st International Winter School: “Analysis of Climate Variability” – 22. bis 29.03.2019

Anmeldefrist: 15.12.2018

Unter dem Dach des Baltic Earth Netzwerkes, in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW), der Universität Rostock und dem Baltic Earth Sekretariat am Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG), wird vom 22.-29. März 2019 eine Winterschule ausgerichtet. 

In diesem, überwiegend an Studenten/innen gerichteten Angebot geht es insbesondere darum, wie sich das Klima jährlich, aber auch über hundert Jahre oder ein Jahrtausend verändert. Dabei wird der Fokus auf der Ostsee liegen, jedoch zum Gesamtverständnis die globalen Klimavariabilitäten mit einbeziehen.

Der 7-tägige Kurs wird am Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde stattfinden.

Alle Einzelheiten zum Inhalt und zur Anmeldung sind auf folgender Seite zu finden:
https://www.io-warnemuende.de/bews-2019-application.html

OCEAN PLASTICS LAB in Berlin

Erfolgreicher Tourstopp der internationalen Wanderausstellung auf der Spree

Mit über 12.000 Besuchern endete am 29.10. der Ausstellungsstandort des Ocean Plastics Labs in Berlin, erstmalig und passend zum Thema auf einem Ponton installiert und auf der Spree zu besichtigen. Im Herzen von Berlin am Schiffbauerdamm informierte die Ausstellung die Besucher über den wissenschaftlichen Hintergrund zur Problematik von Plastikmüll im Meer.

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Im Vorfeld der offiziellen Ausstellungseröffnung am 22.10. informierten Experten/innen bei einem Pressefrühstück Medienvertreter/innen über die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse. Dabei wurden die Auswirkungen von Nanopartikeln, insbesondere die toxikologischen Auswirkungen, bis hin zu Eintragswegen von Plastikpartikeln und ihrer Wechselwirkung mit marinen Ökosystemen erläutert.

Im Anschluss wurde das Ocean Plastics Lab durch Dr. Dietrich Nelle, Unterabteilungsleiter 11 im Bundesforschungsministerium, und Prof. Martin Visbeck, KDM-Vorstandsmitglied, eröffnet.

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Eine Abendveranstaltung im Fishbowl-Format am 24.10. ergänzte die Ausstellung. Unter dem Motto „Gefahr erkannt, Gefahr gebannt?“ kamen über 50 Interessierte zur offenen Diskussionsrunde, um mit unterschiedlichsten Akteuren die Hintergründe und Auswirkungen von Plastikmüll im Meer aber vor allem auch Lösungswege zu diskutieren. Dabei stellten Dr. Melanie Bergmann vom Alfred-Wegener-Institut, Clara Popp vom Verein Zero Waste und Paul Kupfer von soulbottles ihre berufliche aber auch private Sicht auf die Problematik dar. Viele Gäste nutzten das offene Format und bereicherten die Diskussion mit ihren Beiträgen.

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Hintergrund zur Veranstaltung:
http://www.deutsche-meeresforschung.de/news-detail/aid/380

Audio-Mitschnitt der Diskussion (auf der Seite des Zero Waste e.V.):
https://zerowasteverein.de/gefahr-erkannt-gefahr-gebannt-diskussion-ueber-plastik-im-meer-2/


Nach erfolgreichen Standorten in Brüssel (April), Washington D.C. (Juni) und Ottawa (August) ist die Tour des Ocean Plastics Lab für 2018 mit dem Tourstopp in Berlin beendet. Die Planungen für 2019 haben bereits begonnen. Wo und wann die Ausstellung im nächsten Jahr besucht werden kann, wird auf der OPL-Website angekündigt.

Weitere Informationen auf: www.oceanplasticslab.net


Ocean Plastics Lab auf Social-Media:

Facebook: https://www.facebook.com/oceanplasticslab
Twitter: https://twitter.com/oplasticslab
Instagram: instagram.com/oceanplasticslab

#oceanplasticslab

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KDM ist Partner im EU Projekt "AANChOR"

Stärkung der Forschungskooperationen im Südatlantik

Am 13. Juli 2017 haben Brasilien, Südafrika und die EU ein trilaterales Abkommen zur Stärkung der Zusammenarbeit in Forschung und Innovation in der Meeresforschung im Südatlantik unterzeichnet, die Belém ErklärungUm die Forschungskooperation voranzutreiben, hat die EU eine Reihe von Projekten im Rahmen von Horizont 2020 ausgeschrieben, darunter eine CSA-Maßnahme (Coordination & Support Action) in H2020 zur Koordinierung der Meeresforschungsbeziehungen zwischen der EU und Südatlantikanrainern.

KDM ist als deutscher Vertreter der vom FCT (Portugal) koordinierten Maßnahme mit der Bezeichnung AANChOR (All AtlaNtic Cooperation for Ocean Research and innovation) beigetreten, die voraussichtlich am 1. Oktober anlaufen wird, um die Einbindung der deutschen Interessen zu gewährleisten. Das Leibniz-Zentrum für Tropenforschung (ZMT) wird darin für KDM die Umsetzung des Projektes in zwei Arbeitspaketen „Bildung und Ausbildung“ sowie "Informations- und Datenaustausch" koordinieren.

Da sich verschiedene KDM-Einrichtungen im Südatlantik engagieren und zum Teil bereits langjährige Kooperationen mit Partnern um den Südatlantik aufgebaut haben, hat die KDM Mitgliederversammlung einen Arbeitskreis Südatlantik ins Leben gerufen. Über den Arbeitskreis sollen alle interessierten Einrichtungen/Wissenschaftler*innen regelmäßig über die Arbeiten und konkrete Beteiligungsmöglichkeiten in den relevanten Arbeitspaketen und Treffen der CSA-Maßnahme sowie dem Belém-Prozess im Allgemeinen informiert werden.  Die 1. Sitzung des KDM Arbeitskreises Südatlantik wird am 26. September in Hamburg stattfinden. Ziel des Arbeitskreises ist es, die Interessen der deutschen Meeresforschungsgemeinschaft im Südatlantik zu sammeln und diese in den Aufbau einer Pan-Atlantischen Partnerschaft in der Meeresforschung einzubringen

Ausschreibung: "Briese-Preis für Meeresforschung"

Die Reederei Briese Schiffahrts GmbH & Co. KG (Leer) vergibt seit 2010, zusammen mit dem Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW), den „BRIESE-Preis für Meeresforschung“

Mit dem Preis, der jährlich vergeben wird, sollen herausragende Promotionen der Meeresforschung prämiert werden, deren Ergebnisse in besonders engem Zusammenhang mit dem Einsatz von Forschungsschiffen und der Verwendung und Entwicklung von Technik und/oder der Datenerhebung auf See stehen. Ein vorrangiges Kriterium bei der Vergabe ist die Tragweite der im Rahmen der Arbeit gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnis. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 5.000 € verbunden.

Bewerben können sich Forscher und Forscherinnen, deren Promotion nicht länger als 2 Jahre zurückliegt, an einer deutschen Hochschule absolviert und als „sehr gut“ oder „mit Auszeichnung“ bewertet wurde. Aufgerufen sind alle Disziplinen der Meeresforschung einschließlich der Meerestechnik und Klimaforschung. Bewerbungen erfolgen direkt durch den Bewerber / die Bewerberin.

 
Bewerbungsfrist für den Briese - Förderpreis 2018 ist der 30. September 2018.

 

Bewerbungen sind zu richten an das IOW:

Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde
Direktorat
Kennwort: Briese-Preis
Seestraße 15
18119 Rostock-Warnemünde

Weitere Informationen finden Sie unter:

KDM begrüßt FORSCHUNGSZENTRUM KÜSTE als 20. Mitglied

Mitgliedschaft auf 19. KDM Jahresversammlung bestätigt

Mit dem Forschungszentrum Küste (FZK) der Leibniz Universität Hannover (LUH) und der Technischen Universität Braunschweig (TU Braunschweig) begrüßt das Konsortium Deutsche Meeresforschung sein 20. Mitglied. Damit erweitert KDM seine Expertise um die Ingenieurswissenschaften, um die vielfältigen Fragestellungen des zentralen Lebensraums Küste zu beantworten.

Das FZK ist eine gemeinsame Einrichtung der beiden Universitäten in Hannover und Braunschweig. Es bündelt die Forschung im Küsteningenieurwesen (Ludwig-Franzius-Institut, LUH und Leichtweiß-Institut, TU Braunschweig) sowie in der Geotechnik und im Grundbau (Institut für Grundbau und Bodenmechanik, TU Braunschweig und Institut für Geotechnik, LUH). Im Fokus der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler steht dabei der Schutz der Küste und die Sicherung der Lebens- und Wirtschaftsräume der Menschen.

Zur Pressemitteilung des FZK: Pressemitteilung