IPCC Sonderbericht zu "Ozean und Kryosphäre" veröffentlicht

Der heute (25.September 2019) veröffentlichte IPCC Sonderbericht Ocean and Crysphere in a Changing Climate (SROCC) trägt die wissenschaftliche Expertise aus nahezu 7.000 Berichten zum Zustand der Ozean und Meere sowie der Kryosphäre zusammen. Über 100 Expert*innen aus 36 Ländern bewerteten die zusammengetragenen Forschungsergebnisse über die Auswirkungen aber auch Anpassungsstrategien.

Bei der Pressekonferenz in Monaco betonte die IPCC Vize-Vorsitzende Ko Barret, dass die "Veränderungen im Meer und der Kryospäre für Natur und Menscheit ... weitreichend und schwerwiegend sein werden". Der Bericht verdeutlicht einmal mehr die Erkenntnisse der Meeresforschung zu den Herausforderungen der abschmelzenden Gletscher, des steigenden Meeresspiegels, der Erwärmung der Ozeane oder aber auch auftauenden Permafrostböden. Zahlreiche deutsche Wissenschaftler*innen haben zu diesem Bericht beigetragen.

Der Sonderbericht verdeutlicht die Notwendigkeit des wissenschaftsbasierten Dialogs in der Gesellschaft. Als Beitrag zum Dialog über die Bedeutung des IPCC-Berichts richten KDM und das Deutsche Klima-Konsortium (DKK) in Kooperation mit dem BMBF und der deutschen Ständigen Vertretung bei der EU ein wissenschaftliches Briefing am 19. November 2019 in Brüssel aus. Im Vorfeld der 25. COP der UN-Klimarahmenkonvention in Chile soll auf dieser Veranstaltung die Relevanz des Berichts für die EU-Politik mit Verantwortungsträgern aus dem EU-Umfeld und interessierten Teilnehmer*innen diskutiert werden. Genauere Information werden Anfang Oktober bekanntgegeben.

Link zum IPCC Sonderbericht: Special Report on the Ocean and Cryosphere in a Changing Climate (SROCC)

Ausführliche Informationen und Hintergründe zum IPCC-Sonderbericht: https://www.deutsches-klima-konsortium.de/de/klimafruehstueck-srocc.html

OceanObs‘19 - An Ocean of Opportunity

Zahlreiche Beiträge dt. Wissenschaftler auf Konferenz auf Hawaii

Vom 16. bis 20. September fand die von der Wissenschaft ausgerichtete OceanObs’19 Konferenz in Honolulu auf Hawaii (USA) statt.

Die deutsche Meeresforschungsgemeinschaft hat sich in großem Maße inhaltlich in die OceanObs’19 eingebracht – sei es durch die Organisation von oder der aktiven Teilnahme an Special Sessions, Break-out Sessions und Side Events oder Vorstellung von Postern. Des Weiteren war Martin Visbeck (GEOMAR Helmholtz Zentrum für Ozeanforschung Kiel und CAU Kiel) im Sponsoren-Komitee der Konferenz vertreten und hat die Struktur und Organisation des Meetings maßgeblich unterstützt.

Insgesamt waren 8 KDM Mitgliedsinstitutionen bei der Konferenz vertreten: AWI, GEOMAR, BSH, MPI Bremen, Universität Hamburg (CEN), Universität Bremen, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel/Kiel Marine Science und die Universität Oldenburg. Einige Beiträge der Teilnehmer*innen können aus den unteren Bildern entnommen werden.

Zusätzliche Informationen

Alles weiteren Informationen (Vorbereitungsprozess durch ‚Community White Paper‘, die thematischen Schwerpunkte und Kernfragen sowie das Konferenzstatement) sind auf der Webseite der OceanObs’19 zu finden.

 

Impressionen der Konferenz

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Martin Visbeck (GEOMAR, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel) war nicht nur Teil des Sponsoren Komitees des OceanObs'19, er präsentierte zudem Ideen zur Umsetzung der UN Dekade der Meeresforschung für Nachhaltige Entwicklung 2021-2030. (Foto:OceanObs'19)


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Johannes Karstensen (GEOMAR) präsentiert das Ozeanbeobachtungsnetzwerk OceanSITES, welches ein weltweites Netzwerk von Tiefwasser-Referenzstationen darstellt. (Foto: Sandra Ketelhake) 

 

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Jörn Schmidt (Kiel Marine Science at Christian-Albrechts-Universität zu Kiel) organisierte eine Break-out Session zu ‚Traditional Knowledge Integration‘ dessen Ziel es war, Best-Practice-Leitlinien für die Vermittlung des Wissens von indigenen, traditionellen, lokalen und wissenschaftlicher Wissens- und Wissensträger zu entwickeln, um gemeindebasierte Beobachtungssysteme zu entwickeln, die auf den Bedürfnissen und dem Interesse indigener, lokaler und wissenschaftlicher Gemeinschaften aufbauen und auffindbarer, zugänglicher, interoperabler und wiederverwendbarer (FAIR) Daten erzeugen, die für Entscheidungsträger in Gemeinden und Gemeinden sowie für die wissenschaftliche Gemeinschaft leicht zugänglich sind.  (Foto: Sandra Ketelhake)


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Kerstin Jochumsen (BSH) im aktiven Austausch mit Teilnehmer*innen der OceanObs’19 über koordinierte und nachhaltige Küsten- und Ozeanbeobachtungssysteme in Deutschland. (Foto: Sandra Ketelhake)


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Die Europäische Kommission (vertreten durch Marco Weydert), AORA-CSA, AANChOR CSA und das EU H2020 AtlantOS Projekt organisierten mit Unterstützung von Sandra Ketelhake aus dem KDM Büro Brüssel eine Special Session über `Fit-for-purpose observing system – responding to user needs‘ sowie ein Side Event über das ‚All-Atlantic Ocean Observing System (AtlantOS)‘. Beide Veranstaltungen wiesen über 100 Teilnehmer*innen vor, die aktiv mit den Panelisten im Austausch standen. (Foto: Carlos Barrera)


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Felix Janssen beantwortete in der Special Session ‚Observing Needs in the Deep Ocean‘ die Fragen, wie man innovative und integrierte Beobachtungen ermöglichen und wie man die lokal eingesetzten Beobachtungstechnologien erweitern kann. (Foto: Sandra Ketelhake)

 

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Sandra Ketelhake (KDM) nutzte die Möglichkeit und stellte auf der ‚Ocean Art Stage‘ ihr Gedicht über ‚AtlantOS‘ vor. Die Ocean Art Stage diente dazu, dass Wissenschaftler*innen Projekte vorstellen konnten, die sie außerhalb ihrer alltäglichen Arbeit wahrnehmen. (Foto: Martin Visbeck)

 

IPCC-Sonderberichtbericht über Ozean und Kryosphäre

Gemeinsames Pressefrühstück des KDM und Deutschen Klima-Konsortiums zum kommenden IPPC-Bericht

Am 28.08.2019 luden KDM und das Deutsche Klima Konsortium (DKK) zu einem gemeinsamen Pressefrühstück, um über den am  25. September 2019 erscheinenden IPCC „Sonderbericht über den Ozean und die Kryosphäre in einem sich wandelnden Klima“ zu informieren. Drei Expert*innen aus den Mitgliedsinstitutionen des KDM und DKK erläuterten den aktuellen wissenschaftlichen Stand und Grundlagen des noch vertraulichen Berichts. Zahlreiche Journalisten nutzten die Gelegenheit, sich über den Hintergrund zu informieren.

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Frau Prof. Humbert ging als Glaziologin speziell auf Prozesse des Grönländischen Eisschilds und der Antarktis ein, während sich Herr Prof. Detlef Stammer als Ozeanograph auf allgemeinere Themen der Meere bezog. Herr Prof. Hans-Otto Pörtner ist als Meeresbiologe auf die vielfältigen möglichen Zukunftsszenarien eingegangen, die auch im Sonderbericht Erwähnung finden werden. Er ist Ko-Vorsitzender der Arbeitsgruppe II des IPCC, die sich mit der Verwundbarkeit von sozioökonomischen und natürlichen Systemen gegenüber dem Klimawandel und dessen Auswirkungen befasst.

Alle Unterlagen, Video-Mitschnitte und Experten-Interviews sind ausführlich auf den Seiten des Deutschen Klima-Konsortiums zu finden:

https://www.deutsches-klima-konsortium.de/de/klimafruehstueck-srocc.html

Sollten Sie zusätzliche Informationen benötigen, können Sie sich gerne an die Geschäftsstelle des KDM oder des DKK wenden.  

AUFRUF: Selbstnominierungen für Vorsitzende der Fachkreise zur inhaltlichen Ausgestaltung der Auftaktveranstaltung der globalen Ozeandekade (Anfang 2021)

An interessierte Meereswissenschaftler*innen und Freunde des Meeres,

es werden insgesamt sechs interessierte Meereswissenschaftler*innen und Freunde des Meeres gesucht, die im Austausch mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie der deutschen und internationalen Meeresforschungsgemeinschaft die Auftaktkonferenz für die globale Ozeandekade als Vorsitzende jeweils eines von insgesamt sechs Fachkreisen (siehe Missionen unten) mitvorbereiten und gestalten möchten.

Kontext

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat den Zeitraum 2021 bis 2030 zur UN-Dekade der Ozeanforschung für nachhaltige Entwicklung erklärt und die Zwischenstaatliche Ozeanographische Kommission (IOC) von UNESCO mit deren Umsetzung beauftragt. Deutschland hat angeboten, die Auftaktkonferenz für die Dekade Anfang 2021 in Berlin auszurichten. Mit Blick auf dieses Angebot möchte das BMBF im Austausch mit KDM sicherstellen, dass deutsche meereswissenschaftliche Expertise möglichst exzellent und aktiv in die Ausgestaltung der Auftaktveranstaltung integriert ist.

IOC-UNESCO hat insgesamt sechs gesellschaftliche Bedarfe und acht wissenschaftliche Prioritäten für die Dekade vorgelegt. Die gesellschaftlichen Bedarfe zielen auf nachfolgende Missionen:

  1. Ein sauberer Ozean
  2. Ein gesunder und widerstandsfähiger Ozean
  3. Ein vorhersagbarer Ozean
  4. Ein sicherer Ozean
  5. Ein nachhaltig produktiver Ozean
  6. Ein transparenter und zugänglicher Ozean

 

 Die wissenschaftlichen Prioritäten sind (auf Englisch):

  1. Comprehensive digital atlas of the ocean;
  2. Comprehensive ocean observing system for all major basins;
  3. Quantitative understanding of ocean ecosystems and their functioning as the basis for their management and adaptation;
  4. Data and information portal;
  5. Integrated multi-hazard warning system;
  6. Ocean in earth-system observation, research and prediction, supported by social and human sciences and economic valuation;
  7. Capacity-building and accelerated technology transfer, training and education, ocean literacy;
  8. Provide ocean science, data and information to inform policies for a well-functioning ocean in support of all sustainable development goals of 2030 Agenda.

Weitere Details können der Website zur UN-Dekade entnommen werden.


Erwartungen

Die Vorsitzenden der Fachkreise, welche an den gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Missionen der Dekade ausgerichtet sind, sollten die Prioritäten der Vereinten Nationen und andere relevante Themen in ein integriertes, fokussiertes und umsetzungsorientiertes Veranstaltungsprogramm ausarbeiten. In diesem Sinne werden Personen gesucht, die bereit sind:

-      die Inhalte der Auftaktkonferenz mitzuentwickeln;

-      für die Ausgestaltung je einer Session der Konferenz einen internationalen Fachkreis (Scientific Advisory Board mit 4-6 Personen) zusammenzustellen und zu leiten;

-      entsprechende Vorbereitungsworkshops inhaltlich mitzugestalten.

Ein erstes Treffen mit den ausgewählten sechs Vorsitzenden der Fachkreise soll bereits im Herbst 2019 stattfinden. Danach wird ein Arbeitsaufwand von ca. 1-2 Tagen pro Monat erwartet, wobei die Arbeit ab Ende 2020 voraussichtlich intensiver werden wird. 

Es ist geplant, dass sich die insgesamt sechs von den Vorsitzenden international zusammengestellten Fachkreise (Scientific Advisory Boards) im Frühjahr 2020 zu einer gemeinsamen, vorbereitenden Sitzung in Deutschland treffen. Entsprechende Kosten werden erstattet. Die übrige Kommunikation mit den internationalen Kollegen ist über Telefonkonferenzen geplant.


Einladung

Hiermit sind alle interessierten Personen eingeladen, sich als Vorsitzende für einen der Fachkreise zu nominieren. Idealerweise haben Sie bereits eine leitende Rolle in der Entwicklung einer dynamischen Meeresforschungs- oder Stakeholdergemeinschaft gespielt und sich mit wissenschaftsbasierten Lösungen für Herausforderungen im Meer beschäftigt.

Bitte senden Sie ein kurzes Motivationsschreiben als E-Mail mit einem Lebenslauf bis zum 31. August 2019 an info@deutsche-meeresforschung.de

Die Vorsitzenden der Fachkreise werden unter der Federführung des BMBF von der deutschen Planungsgruppe für die Auftaktkonferenz ausgewählt.

Deutsche Allianz Meeresforschung: Verwaltungsvereinbarung unterschrieben

KDM begrüßt die Gründung

KDM begrüßt die Gründung der Deutschen Allianz Meeresforschung, deren Verwaltungsvereinbarung von Bundesministerin Anja Karliczek, der Bremer Wissenschaftssenatorin Eva Quante-Brandt, der Hamburger Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank, Wissenschaftsministerin Karin Prien aus Schleswig-Holstein, Wissenschaftsministerin Bettina Martin aus Mecklenburg-Vorpommern (in Abwesenheit) und der niedersächsischen Staatssekretärin Sabine Johannsen am 18. Juli in Bonn unterzeichnet wurde (Foto).

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© BMBF/Hans-Joachim Rickel

Dieses Zeichen der Unterstützung der deutschen Meeresforschung durch das BMBF und die fünf norddeutschen Küstenbundesländer wird von KDM begrüßt, da es die herausragende Bedeutung der Meeresforschung für die gesellschaftliche Vorsorge sowohl in Deutschland wie auch weltweit unterstreicht.

Die Mitglieder von KDM haben sich bei ihrer letzten gemeinsamen Sitzung am 4. Juli für eine gute und enge Kooperation der beiden Vereine ausgesprochen. Eine gemeinsame Arbeitsgruppe zur Stärkung der gesamten Gemeinschaft wird eingerichtet. Ziel ist, die Vielfalt der deutschen Meeresforschungsgemeinschaft auf nationaler und internationaler Ebene möglichst erfolgreich zu positionieren.

 

Weitere Informationen können den Pressemitteilungen der beteiligten Einrichtungen entnommen werden:

 

Bundesministerium für Bildung und Forschung
https://www.bmbf.de/de/startschuss-fuer-die-deutsche-allianz-meeresforschung-9206.html

Die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien Hansestadt Bremen 
https://www.senatspressestelle.bremen.de/detail.php?gsid=bremen146.c.322692.de&asl=bremen02.c.732.de

Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung der Freien und Hansestadt Hamburg
https://www.hamburg.de/bwfg/12770428/dam/

Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern
https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/bm/Presse/Aktuelle-Pressemitteilungen/?id=151723&processor=processor.sa.pressemitteilung

Ministerium für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen https://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/deutsche-allianz-fur-meeresforschung-startet-178926.html

Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig Holstein
https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/III/Presse/PI/2019/Juli_2019/III_Meeresforschung.html

Deutsche Allianz Meeresforschung e.V. 
https://www.allianz-meeresforschung.de

BMBF-Förderbekanntmachung zu "Küste im Wandel"

"Küstenmeerforschung in Nord- und Ostsee – Küsten im Wandel“ im Forschungsprogramm der Bundesregierung MARE:N

Der vom Bundesminsterium für Bildung und Forschung (BMBF) und vom KDM initierte Agendaprozess zur Küstenmeerforschung ist nun in konkrete Ausschreibungen zu Förderprojekten umgesetzt worden.

veröffentlicht.

 

Die Einreichungsfrist endet am 17.09.2019.

 

KDM hat 2015 mit seiner Strategiegruppe Küste einen Konsultationsprozess zu Forschungsbedarfen in der Küstenmeerforschung initiiert. In der Altonaer Erklärung, als Ergebnis dieses Prozesses, wurden gemeinsame prioritäre nationale und internationale Forschungs- und Entwicklungsziele für die nächsten Dekaden definiert. Dieser Prozesse wurde in den nachfolgenden Jahren weitergeführt und mündete in einem dreitägigen Symposium, in dem 180 Experten aus über 60 Institutionen zusammenkamen. Drei Tage lang erarbeiten sie gemeinsam, wo der zukünftige Bedarf in der Küstenmeerforschung liegt und mit welchen Forschungsstrategien er abgedeckt werden kann. Das Ergebnis ist ein Konzeptpapier zu Forschungsbedarfen der Küstenmeerforschung, welches Anfang 2019 dem BMBF übergeben wurde und unter folgendem Link als Download verfügbar ist:

https://deutsche-kuestenforschung.de/files/KueNO/2.%20Symposium/Kueste%20im%20Wandel.pdf

 

 

STELLENAUSSCHREIBUNG: Vorsitzende*r des Vorstands der Deutschen Allianz Meeresforschung

Bewerbungsfrist: 02. Juni 2019

Die Deutsche Allianz Meeresforschung (DAM, in Gründung) will den großen Zukunftsfragen der Meeresforschung durch gemeinsames Handeln begegnen und Handlungswissen für einen nachhaltigen Umgang mit dem Meer für Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft bereitstellen. Die DAM dient der Meeresforschung in allen ihren Bereichen durch langfristige und einrichtungsübergreifende Aktivitäten in Forschung und Entwicklung, durch die nachhaltige Unterstützung von Infrastrukturen der Meeresforschung und durch die Förderung der nationalen und internationalen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Meeres- und auch der Klimaforschung. Die Allianz berät zudem Entscheidungsträger und im öffentlichen Interesse tätige Einrichtungen in meereswissenschaftlichen Fragen und pflegt die Verbindungen der Meeresforschung zu Gesellschaft und Wirtschaft.

In der DAM ist vorbehaltlich der Vereinsgründung und der Bewilligung durch den Mittelgeber zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle der/des

 

Vorsitzenden des Vorstands

zu besetzen.

 

 Aufgaben:

  • gemeinschaftliche Verantwortung für die Leitung der DAM mit der/dem Stellvertretenden Vorsitzenden und weiteren Vorstandsmitgliedern
  • Wahrnehmung der Aufgaben der/des Beauftragten für den Haushalt des Vereins und seiner Geschäftsstelle und Budgetverantwortung
  • enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Zuwendungsgebern von Bund und den norddeutschen Ländern sowie mit den nationalen und internationalen Kooperationspartnern
  • Ansprechpartner für den DAM-Verwaltungsrat
  • Netzwerk-Aufbau und Kontaktpflege zu verschiedenen Stakeholdern

 

Anforderungen:

  • mehrjährige Erfahrung in leitender Funktion im nationalen/internationalen Forschungs- bzw. Wissenschaftsmanagement
  • Fähigkeit zum Management komplexer Systeme, zur motivierenden Wahrnehmung von Personalverantwortung und Geschick im Umgang mit politischen Entscheidungsträgern
  • strategisches Gestaltungsvermögen sowie Integrations- und Durchsetzungsfähigkeit
  • Kenntnisse betriebswirtschaftlicher Prozesse sowie nachgewiesene Erfahrungen im Management komplexer Projekte und in der Wahrnehmung von Budgetverantwortung
  • verhandlungssichere Deutsch- und Englischkenntnisse

 

Rahmenbedingungen:

Bestellung für die Dauer von vier Jahren gemäß Satzung; Wiederbestellung ist möglich. Vergütung entsprechend Entgeltgruppe 15 TVöD (100 %) sowie soziale Leistungen entsprechend denen des öffentlichen Dienstes.

Bewerbungen von Frauen werden ausdrücklich begrüßt. Ebenso werden schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.


Bitte schicken Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, tabellarischer Lebenslauf, die wichtigsten Zeugniskopien, Gehaltsangaben und Angaben zum Eintrittstermin) per E-Mail bis zum 2. Juni an:

Prof. Dr. Karin Lochte
Deutsche Allianz Meeresforschung (in Gründung)
Wissenschaftsforum
Markgrafenstraße 37
10117 Berlin

lochte@deutsche-meeresforschung.de
und in Kopie an ed.gnuhcsrofsereem-ehcstued//@namredeos

Die Auswahl der Bewerbungen beginnt am 3. Juni 2019.

 

Stellenausschreibung (pdf): Vorstandsvorsitz DAM

"Oceans - The Future of the Blue Planet" & KDM Empfang

High-level Ozean-Konferenz im Europäischen Parlament mit anschließendem KDM-Empfang

"Oceans - the Future of the blue planet"

Unter dem Titel "Oceans - The Future of the Blue Planet" richtete das EU-Parlament gemeinsam mit der Europäischen Kommission am 19. März eine Konferenz über die Zukunft der Ozeane mit über 1.000 Teilnehmern aus. Die Initiative ging von der deutschen EU-Abgeordneten Gesine Meissner (FDP) aus, die als Ozean-Beauftragte des Parlaments-Präsidenten ihre Position demnächst weitergeben wird. EU-Kommissare*innen und -Parlamentariar*innen sowie zahlreiche Experten*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und nicht-staatlichen Organisationen waren auf dem Panel vertreten. In seiner Keynote griff der Präsident des Europäischen Parlaments, Antonio Tajani, die Problematik der Plastik-Verschmutzung der Meere auf und unterstrich die Dringlichkeit einer Lösung dieses Problems.
Großen Anklang fand der Vorschlag von Prof. Peter Herzig, Direktor des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, als er während einer Podiumsdiskussion eine Europäische Ozean-Agentur vorschlug.

Weitere Informationen



KDM Abend-Empfang

Mit einem kleinen, durch KDM ausgerichteten Abend-Empfang wurden im Anschluss an die Konferenz als besondere Wertschätzung für ihren Einsatz in der Meerespolitik die Abgeordneten Gesine Meißner, Ricardo Serrao Santos und Ulrike Rodust  honoriert.

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Mit der von Gesine Meissner geleiteten Intergroup des Europäischen Parlaments Seas, Rivers, Islands and Coastal Areas (SEARICA) verbindet KDM eine jahrelange gute Zusammenarbeit. Die parlamentarische Intergroup ist ein fraktionsübergreifender Zusammenschluss von 85 Abgeordneten aus ganz Europa, die ein großes Interesse an meerespolitischen Fragestellungen haben und dient als Plattform für ganz verschiedene Politikbereiche im Zusammenhang mit Meeren und Ozeanen. Der Kommissar für Umwelt, Maritime Angelegenheiten und Fischerei Karmenu Vella hielt eine Laudatio auf die drei EU-Abgeordneten und bedankte sich bei KDM für die Initiative zur Veranstaltung.