Forschungsschiffe - FS POSEIDON
POSEIDON
"Mit dem Tauchboot rein ins Wasser und wieder raus in 5 Minuten - das geht so schnell nur mit POSEIDON und ihrem niedrigen Arbeitsdeck. Darum ist sie für uns immer noch DAS Mutterschiff für den Tauchbooteinsatz."
- Karen Hissmann, Logistikerin des Tauchboots Jago
Die 1976 gebaute POSEIDON zählt zum Pool der mittelgroßen deutschen Forschungs-schiffe. Das nach dem griechischen Gott des Meeres benannte Schiff wird hauptsächlich im Nordatlantik und im Mittelmeer eingesetzt. Nautiker schätzen die gute Manövrierbarkeit der POSEIDON und die Tatsache, dass das Schiff auch bei starkem Wind ruhig im Wasser liegt. Zu Beginn der 80er Jahre wurde das in Kiel beheimatete Schiff für Expeditionen zur Erforschung der Tiefsee aufgerüstet.
Die POSEIDON ist bereits das zweite deutsche Forschungsschiff, das diesen Namen trägt: Der Reichsforschungsdampfer POSEIDON war von 1902 bis 1945 in Betrieb. Er wurde hauptsächlich in der Fischereiforschung eingesetzt. Schwerpunkt der Forschungsarbeiten auf der zweiten POSEIDON sind dagegen ozeanographische, meeresbiologische und geologische Untersuchungen. Hierzu verfügt die POSEIDON über fünf Labors, Winden, Kräne und Lote. Einige mobile Einrichtungen, wie zum Beispiel Fächerlot und Kranzwasserschöpfer, können auch auf anderen Schiffen genutzt werden. Zudem kann das Tauchboot JAGO von der POSEIDON aus eingesetzt werden.
Homepage der POSEIDON beim IFM-GEOMAR
Die POSEIDON auf einen Blick:
| Baujahr: | 1976 |
| Eigner: | Land Schleswig-Holstein |
| Betreiber: | IFM-GEOMAR |
| Heimathafen: | Kiel |
| Länge: | 60,8 m |
| Breite: | 11,4 m |
| Tiefgang: | max. 4,4 m |
| Geschwindigkeit: | max. 12,5 kn |
| Besatzung: | 16 Personen |
| Wissenschaftler: | 11 Personen |

