UTHÖRN

Der Forschungskutter UTHÖRN des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung ist rund 180 Tage im Jahr im Dienste der Wissenschaft unterwegs. Haupteinsatzgebiet des Kutters ist die Deutsche Bucht.

"Nur wer schon auf der UTHÖRN gefahren ist, weiß ob er wirklich seefest ist. Wer es ab kann, hat das beste Schiff für alle Operationen im Küstenmeer, eine Crew und einen Käptn, die noch alles irgendwie möglich gemacht haben und einen Koch, der gerne noch mal ne Wurst (auch zwei) mehr auflegt. Eine ordentliche Portion Speiseeis pro Tag und Crewmitglied, sollte das allerdings dem Expeditionsleiter schon wert sein."

Matthias Brenner, Biologe und Forschungstaucher, AWI

 

Auf der UTHÖRN werden biologische und auch geologische Proben für die Meeresforschung gesammelt, sowie Lehrveranstaltungen durchgeführt. Bis zu 25 Passagiere können sich bei Tagesfahrten anschauen, wie Forschungsgeräte auf Schiffen eingesetzt werden.

Die nach einer Nebeninsel von Sylt benannte UTHÖRN verfügt über ein Nass- und ein Trockenlabor, deren Einrichtungen auf das jeweilige Forschungsziel abgestimmt werden kann, sowie über mehrere Fangnetze. Sie wurde 1982 als Ersatz für einen bereits 1947 vom Stapel gelaufenen Forschungskutter gleichen Namens gebaut und dient neben der Forschung auch der Versorgung der Biologischen Anstalt Helgoland mit Tier- und Pflanzenmaterial.

Die Uthörn auf einen Blick

Baujahr: 1982
Eigner: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das BMBF
Betreiber: Alfred-Wegener-Institut (AWI)
Heimathafen: Helgoland
Länge: 30,5 m
Breite: 8,5 m
Tiefgang: 2,5 m
Geschwindigkeit: 10 kn
Besatzung: 5 Personen
Wissenschaftler: 2 Personen,
bei Tagesfahrten bis zu 25 Personen

Mitglieder

Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung

Polar- und Meeresforschung sind zentrale Themen der Erdsystem- und globalen Umweltforschung. D...

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