2. KDM-Küstensymposium in Berlin

Vom 28. Februar bis 02. März 2018 im Umweltforum Berlin - Registrierung ab sofort möglich

2. Symposium Küstenmeerforschung

Küste im Wandel

28.02. - 02.03.2018 im Umweltforum in Berlin.

Das Konsortium Deutsche Meeresforschung veranstaltet im Rahmen des vom BMBF organisierten Agendaprozesses „MARE:N - Küstenregionen“ das 2. Symposium „Küstenmeerforschung“.

Die Veranstaltung bietet der deutschen Küstenmeerforschung das Forum, Forschungsfortschritte und zukünftige Forschungsbedarfe zu den in der "Altonaer Erklärung" und MARE:N definierten Forschungsfeldern zu präsentieren und im Diskurs mit den Anspruchsgruppen die strategische Ausrichtung der Küstenmeerforschung weiterzuentwickeln.

Auf der Veranstaltung werden drei Themenfelder fokussiert:

Gegenwärtiger und zukünftig erwarteter Umwelt- und Nutzungswandel an Küsten

Zukünftiger Forschungsbedarf für den Schutz und eine nachhaltige Nutzung von Küstengewässern

Gesellschaftliche und wissenschaftliche Randbedingungen und Herausforderungen für die
     Küstenmeerforschung

 

Die Möglichkeit zur Anmeldung (bis 31.01.2018) sowie das vorläufige Programm unter:
2. Küstensymposium

„Wertvoller Lebensraum Küste“ – Vorstellung der 5. Ausgabe des World Ocean Review in Berlin

Veröffentlichung der Maribus gGmbH, des KDM und des Exzellenzclusters »Ozean der Zukunft«

Am 16.11.2017 wurde die fünfte Ausgabe des World Ocean Review (WOR) in der Landesvertretung Schleswig-Holstein in Berlin vorgestellt. In einem Interviewparcour erörterten Vertreter aus Wissenschaft und Politik rund 300 Gästen die Rolle und Herausforderungen des Lebensraum Küste.  


Von links: Karsten Schwanke, Ingbert Liebing, Prof. Dr. Silja Klepp, Prof. Dr. Ulrich Bathmann, Nikolaus Gelpke, Monika Breuch-Moritz, Prof. Dr. Martin Visbeck,
Dr. Tim Jennerjahn und Prof. em. Dr. Karsten Reise

Die Maribus gGmbH, KDM und der Exzellenzcluster »Ozean der Zukunft« nehmen sich im neuen WOR 5 des zentralen Lebensraums Küste an und spannen den Bogen vom Kampf gegen Naturgefahren bis hin zum Küstenschutz und Konzepten für eine schonende Nutzung. Er beleuchtet die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte der weltweiten Küsten, ihre Leistung für Natur und Menschen sowie den Einfluss des Klimawandels auf die Küsten.

Der »World Ocean Review 5« erscheint in einer Gesamtauflage von 24.000 Exemplaren und ist gratis verfügbar unter http://worldoceanreview.com/wor-5/
Neben der deutschen Fassung wird in Kürze auch eine englischsprachige Ausgabe erhältlich sein. 

Pressemappe der Veranstaltung (pdf-Download): Pressemappe

Prof. Antje Boetius übernimmt Leitung des Alfred-Wegener-Instituts

Verabschiedung von Prof. Karin Lochte

Am 01. November 2017 übergab Prof. Karin Lochte offiziell die Amtsgeschäfte des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) an ihre Nachfolgerin.
Im Konsortium Deutsche Meeresforschung hat sich Karin Lochte besonders engagiert und war dort mehrere Jahre Vorsitzende des Vorstands.

Nach der zehnjährigen Amtszeit von Frau Lochte übernimmt mit Prof. Antje Boetius eine ebenso ausgewiesene Meeresforscherin die Leitung des Instituts, welches ihr schon seit ihrer Doktorarbeit in den Jahren 1993-1996 bekannt ist. Nach einer Station am Leibniz-Institut für Ostseeforschung in Warnemünde kam Antje Boetius 1999 zurück ins Land Bremen und arbeitete dort am Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie, der Jacobs University und der Universität Bremen, wo sie Vizedirektorin des MARUM, Zentrum für Marine Umweltwissenschaften ist. Seit Dezember 2008 leitet Boetius die Helmholtz-Max-Planck Brückengruppe für Tiefsee-Ökologie und-Technologie, die Wissenschaftler und Ingenieure vom AWI und dem MPI Bremen zusammenbringt.

Ihr besonderes wissenschaftliches Interesse gilt dem Leben unter dem Eis und der Erforschung der Stoffflüsse und der Artenvielfalt der Weltmeere. Ihre Arbeit führte sie auf über 40 Schiffsexpeditionen, von denen sie viele geleitet hat.

Zur Pressemitteilung des AWI: Pressemitteilung

Ocean Plastics Lab in Paris | Trailer zur Ausstellung veröffentlicht

Internationale Wanderausstellung vom 04.-17. November auf dem Place de l'Hôtel-de-Ville

Vom 04. bis zum 17. November ist das Ocean Plastics Lab in Paris, Frankreich zu sehen. Die internationale Wanderaustellung gastiert dort auf dem historischen Place de l’Hôtel-de-Ville vor dem Pariser Rathaus.

 

Die vier begehbaren Schiffscontainer geben Einblicke in die internationale Forschung zum Thema Plastikmüll im Meer und zeigen den Beitrag der Wissenschaft zum Verständnis und zur Lösung des Problems. Interaktive Installationen, Exponate, Proben oder auch Animationen von Partnern aus aller Welt werden gezeigt und laden den Besucher ein, sich intensiv mit der Thematik zu befassen und das Problem aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Das Ocean Plastics Lab ist ein deutscher Beitrag zur Umsetzung des G7-Aktionsplans im Kampf gegen die Verschmutzung der Meere und eine Initiative vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit dem Konsortium Deutsche Meeresforschung, unterstützt von der Europäischen Kommission und weiteren Partnern.

In Paris wird die Austellung vom 8. Global Social Business Summit, der dort am 6. und 7. November 2017 stattfindet, mit inhaltlichen Beiträgen als auch logistisch unterstützt. Der diesjährige Global Social Business Summit adressiert unter anderem das Problem der Umweltverschmutzung durch Plastik.

Nach der Ausstellung in Paris sind die weiteren Standorte Brüssel (Belgien), Washington D.C. (USA) und Ottawa (Kanada) für 2018 in Planung.


Weitere Informationen auf: www.oceanplasticslab.net

Ocean Plastics Lab auf Social-Media:

Facebook: https://www.facebook.com/oceanplasticslab
Twitter: https://twitter.com/oplasticslab
Instagram: instagram.com/oceanplasticslab

 


Trailer des Ocean Plastics Lab

Auf dem Youtube-Channel von KDM ist der Image-Film zum Ocean Plastics Lab nun verfügbar:

https://www.youtube.com/watch?v=SUH4lkzaz10

Eröffnung des Ocean Plastics Lab in Turin, Italien

Internationale Wanderausstellung des BMBF und KDM zum Thema Plastik im Meer

Am 27. September wurde die internationale Wanderausstellung Ocean Plastics Lab auf dem Piazza Solferino in Turin, Italien, eröffnet, wo sie bis zum 7. Oktober für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Die deutsche Bundesforschungsministerin Johanna Wanka, der EU-Kommissar für Forschung, Wissenschaft und Innovation Carlos Moedas sowie der Präsident des Regionalrats von Piemont Mauro Laus durchschnitten das Eröffnungsband. Anschließend führte die wissenschaftliche Koordinatorin der Ausstellung Julia Schnetzer (KDM) die Gäste durch die Austellung.


EU-Kommissar C. Moedas, Ministerin J. Wanka & Regionalratspräsident M. Laus eröffnen das Ocean Plastics Lab, (c) KDM

In vier begehbaren Schiffscontainern gibt Ausstellung Einblicke in die internationale Forschung zum Thema Plastikmüll im Meer und zeigt den Beitrag der Wissenschaft zum Verständnis und zur Lösung des Problems. Interaktive Installationen, Exponate, Proben oder auch Animationen von Partnern aus aller Welt werden gezeigt und laden den Besucher ein, sich intensiv mit der Thematik zu befassen und das Problem aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten.

Das Ocean Plastics Lab ist ein deutscher Beitrag zur Umsetzung des G7-Aktionsplans im Kampf gegen die Verschmutzung der Meere und eine Initiative vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit dem Konsortium Deutsche Meeresforschung, unterstützt von der Europäischen Kommission und weiteren Partnern.

Nach dem Start in Turin sind die weiteren Ausstellungsorte Paris und Brüssel; USA und Deutschland sind in der Planung.

Weitere Informationen auf: www.oceanplasticslab.net


Ocean Plastics Lab auf Social-Media:

Facebook: https://www.facebook.com/oceanplasticslab
Twitter: https://twitter.com/oplasticslab
Instagram: instagram.com/oceanplasticslab

Die Meeresforschung beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung 2017

KDM präsentiert sich im BMBF

Anlässlich des Tages der offenen Tür der Bundesregierung präsentierte sich KDM und viele seiner Mitgliedseinrichtungen am 26./27. August im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Interaktive Exponate und vielfältige Informationen in Filmen, Wort und Bild zum Thema Meeresforschung vermittelten den vielen tausend Besuchern einen Eindruck über die Arbeitsbereiche der Wissenschaftler.

Dreimal täglich fanden Livetelefonate mit dem Forschungsschiff SONNE sowie mit der Neumayer-Station III in der Antarktis statt. An einer dieser Liveschaltungen nahm auch Bundesforschungsministerin Johanna Wanka teil und besuchte anschließend bei einem Rundgang auch den Stand von KDM.


Bundesforschungsministerin Prof. Wanka im Gespräch mit KDM Geschäftsführer Dr. Peinert. BMBF/Hans-Joachim Rickel

Thematisch flankiert wurde das bunte Programm durch die Dauerausstellung "Das Meer beginnt hier", die noch während des Wissenschaftsjahres "Meere und Ozeane" bis Ende 2017 im Foyer des BMBF in Berlin zu sehen ist. Sie zeigt die Erforschung der Tiefsee und des offenen Ozeans und widmet sich insbesondere den Themen Ozeanversauerung, Tiefseeökosysteme, Rohstoffe der Tiefsee und Meeresströmungen.

Die Besucher hatten vor Ort ebenso die Möglichkeit, das Forschungsschiff SONNE mit einem virtuellen Rundgang zu erkunden. Bild-, Video-, Text- und Tonbeiträge in der Online-Ausstellung vermitteln einen Eindruck über das Leben und Arbeiten an Bord des modernen Forschungsschiffs. Im Gespräch mit Ministerin Wanka berichteten Tiefseeforscherin Prof. Antje Boetius, AWI, und der Kapitän des Forschungsschiffs, Oliver Meyer, über die Besonderheiten des Schiffs und ihre Erlebnisse an Bord.


Bundesministerin Wanka im Gespräch
mit Kpt. Meyer und Prof. Boetius. BMBF/Hans-Joachim Rickel

Die Virtual-Reality-Touren basieren auf Panoramaaufnahmen der SONNE aus dem Hafen von Yokohama. Der Rundgang und die zugehörige digitale Ausstellung können unter folgendem Link aufgerufen werden: http://bit.ly/2gpWwZz
Weiterhin gibt es die Möglichkeit, sich die App "Google Arts & Culture" für Android oder iOS kostenlos herunterzuladen, um sich den virtuellen Rundgang mithilfe einer VR-Brille anzusehen. Die deutsch- und englischsprachige virtuelle Ausstellung wurde vom KDM inhaltlich erarbeitet und mit zusätzlichem Foto- und Videomaterial ergänzt.

Royaler Besuch: Junge Meereswissenschaftler im Gespräch mit Prinz William und Herzogin Kate

KDM stellt im Internationalen Maritimen Museum Hamburg Beiträge zum Wissenschaftsjahr 2016*17 vor

Bei ihrem Deutschlandbesuch informierte sich das Paar am 21. Juli 2017 in Hamburg über die exzellente Ausbildung und Arbeit von Nachwuchswissenschaftlern in der deutschen Meeresforschung. Im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2016*17 - Meere und Ozeane, dessen Partnerland UK ist, stellten die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen im Internationalen Maritimen Museum ihre Forschungsthemen vor. Sie reichten vom Einfluss der Arktis auf das Klima bis hin zum Problem der Versauerung der Ozeane.

Rebecca Jackson von der Graduiertenschule ArcTrain stellt dem Paar ihre Forschungsarbeit vor (Foto: A. Gerdes, KDM)

Das Gespräch fand auf Initiative des Prinzen statt, der durch seine Masterarbeit über tropisch-subtropische Korallen an der St. Andrews University in Schottland auch einen persönlichen Bezug zur Meeresforschung hat. Durch das Programm führte der Bürgermeister von Hamburg, Olaf Scholz (SPD), und der Direktor des Museums, Peter Tamm.

Albert Gerdes vom KDM strukturierte den Besuch im Museum und stellte dem Paar die vielfältigen Aktionen und Beiträge der deutschen Meeresforschung zum Wissenschaftsjahr 2016*17 vor.

A. Gerdes, KDM, gibt eine Übersicht des Besuchs-Programms, Foto: Ausschnitt NDR

Berichterstattung des NDR (ab Minute 20:20):
http://www.ndr.de/fernsehen/Welcome-William-Kate,adel260.html

Artikel bei DIE ZEIT Online:
http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2017-07/meeresforschung-prinz-william-herzogin-kate-middleton-hamburg-meeresbiologie

Artikel bei SpiegelONLINE:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/william-und-kate-royals-treffen-meeresforscher-in-hamburg-a-1159060.html

Zukunft der Golfstromzirkulation – Fakten und Hintergründe aus der Forschung

Vorstellung der Broschüre des KDM und des Deutschen Klima-Konsortiums mit einem Pressegespräch in Berlin

Bei einem Pressegespräch in Berlin am 20.07.2017 wurde die Broschüre der gemeinsamen Strategiegruppe "Ozeanzirkulation im Klima" vorgestellt. Zwei der Autoren, Prof. Mojib Latif und Prof. Monika Rhein, erklärten: In den kommenden Jahren droht kein Abbruch der Golfstromzirkulation, ein Grund zur Entwarnung ist das aber nicht.

 

Die Golfstromzirkulation wirkt wie eine Klimaanlage für Europa, sie mildert Temperaturspitzen nach unten und oben ab. Das Strömungssystem trägt elementar zum moderaten Klima Nordeuropas bei, da es warmes und relativ salziges Wasser aus den Subtropen bis in die Arktis transportiert. Eine abrupte Abkühlung, wie in Eiszeitszenarien vieler Filme und Bücher dargestellt,  befürchten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler jedoch nicht; ein plötzliches Ausbleiben der Golfstromzirkulation ist nach heutigem Kenntnisstand äußerst unwahrscheinlich. Für die Zukunft rechnen die Forschenden aber mit einer Abschwächung. Das klingt weniger dramatisch, hätte jedoch ebenfalls substanzielle Folgen für das Klima, die Veränderung des  Meeresspiegels sowie für die marinen Ökosysteme bis zur Versorgung mit Nahrungsmitteln aus dem Meer.

Aussagen zu langfristiger Entwicklung seit 1900 nicht möglich
Prof. Monika Rhein erklärte, es könne keine wissenschaftlich gesicherte Auskunft über einen langfristigen Abschwächungstrend seit 1900 geben, da dafür nicht ausreichend Beobachtungsdaten verfügbar seien. In den vergangenen 20 Jahren haben die Forscherinnen und Forscher den Ozean dank moderner Methoden und Technologien deutlich genauer analysieren können. Diese Zeitspanne reicht jedoch nicht, um Klimatrends abzuleiten. Rhein sagte: „Wir haben festgestellt, dass die Golfstromzirkulation in den vergangenen 20 Jahren recht stabil war und viele natürliche Schwankungen zeigte. Diese natürliche Variabilität macht es noch schwerer, den möglicherweise schon vorhandenen menschlichen Einfluss auf die Golfstromzirkulation nachzuweisen.“

Zukünftige Abschwächung der Golfstromzirkulation
Dies ist kein Grund zur Entwarnung. Wissenschaftlicher Konsens aus modellierenden Forschungsansätzen ist, dass eine deutliche Abschwächung der Golfstromzirkulation bis zum Ende dieses Jahrhunderts zu erwarten ist. Wie stark diese genau sein wird, lässt sich schwer vorhersagen. Der Kieler Klimaforscher Prof. Mojib Latif sagte: „Ob und wie stark sich die Golfstromzirkulation verändern wird, hängt in erster Linie davon ab, wie sich die anthropogenen Treibhausgasemissionen entwickeln werden. Gehen wir vom sogenannten Wort-Case-Szenario des Weltklimarats IPCC aus, verringert sich die Golfstromzirkulation im Mittel über alle Modelle um etwa 30 Prozent. In diesem Szenario gehen wir von einem ungebremsten Ausstoß an Treibhausgasen aus.“ Das Schmelzen des Grönlandeises aufgrund des Klimawandels ist dabei noch nicht berücksichtigt. Latif weiter: „Eine der wichtigsten Forschungsfragen gilt dem Einfluss des grönländischen Schmelzwassers auf die Golfstromzirkulation. Es kann die Umwälzzirkulation verlangsamen, wenn es in die Regionen mit Tiefenwasserbildung – quasi die Antriebszentren der Zirkulation – gelangt.“


Die Broschüre ist hier verfügbar:
http://www.deutsche-meeresforschung.de/de/publikationen

Berichterstattung der Tagesschau: https://www.tagesschau.de/ausland/golfstrom-103.html

 


Strategiegruppe „Ozeanzirkulation und Klima“ von DKK und KDM

Der Ozean ist eine der zentralen Komponenten des Klimasystems. Veränderungen in den Meeren wirken sich vielfach auf das Klima aus. Deshalb ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit der Klima- und Meeresforschung ausschlaggebend. Die gemeinsame Strategiegruppe „Ozeanzirkulation und Klima“ des Deutschen Klima-Konsortiums (DKK) und des Konsortiums Deutsche Meeresforschung (KDM) bringt die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der wichtigsten deutschen Forschungseinrichtungen zusammen, die sich mit diesem Themenfeld befassen. Sie identifiziert die drängenden Fragen im Zusammenhang mit der Rolle der Ozeane beim Klimawandel und entwickelt aus der Forschung heraus die Wissensbasis für politische Entscheidungen.

Weitere Informationen hier: http://www.deutsche-meeresforschung.de/de/sg_ozean_klima

Ausschreibung: "Briese-Preis für Meeresforschung"

Die Reederei Briese Schiffahrts GmbH & Co. KG (Leer) vergibt seit 2010, zusammen mit dem Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW), den „BRIESE-Preis für Meeresforschung“

Mit dem Preis, der jährlich vergeben wird, sollen herausragende Promotionen der Meeresforschung prämiert werden, deren Ergebnisse in besonders engem Zusammenhang mit dem Einsatz von Forschungsschiffen und der Verwendung und Entwicklung von Technik und/oder der Datenerhebung auf See stehen. Ein vorrangiges Kriterium bei der Vergabe ist die Tragweite der im Rahmen der Arbeit gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnis. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 5.000 € verbunden.

Bewerben können sich Forscher und Forscherinnen, deren Promotion nicht länger als 2 Jahre zurückliegt, an einer deutschen Hochschule absolviert und als „sehr gut“ oder „mit Auszeichnung“ bewertet wurde. Aufgerufen sind alle Disziplinen der Meeresforschung einschließlich der Meerestechnik und Klimaforschung. Bewerbungen erfolgen direkt durch den Bewerber / die Bewerberin.


Bewerbungsfrist für den Briese - Förderpreis 2017 ist der 16. Oktober 2017.

 

Bewerbungen sind zu richten an das IOW:

Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde
Direktorat
Kennwort: Briese-Preis
Seestraße 15
18119 Rostock-Warnemünde

Weitere Informationen finden Sie unter:

KDM begrüßt BSH und BGR als neue Mitglieder

18. KDM Jahresversammlung in Hamburg

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) und die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) wurden auf der Jahresversammlung des Konsortiums Deutsche Meeresforschung am 26.06.2017 als neue Mitglieder aufgenommen. Damit stoßen zwei weitere große Ressortforschungseinrichtungen des Bundes zum Konsortium Deutsche Meeresforschung, das mit 19 Mitgliedern jetzt noch breiter aufgestellt ist.

Beide Einrichtungen sind in wichtigen Themenbereichen der Meeresforschung aktiv.  Ihre Mitgliedschaft intensiviert die institutsübergreifende Zusammenarbeit und stärkt KDM als unabhängige Selbstorganisation der deutschen Meeresforschung.


Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH):

Das BSH ist die zentrale maritime Behörde in Deutschland mit Sitzen in Hamburg und Rostock. Es gehört als Bundesoberbehörde zum Bereich der Ressortforschungseinrichtungen beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Das BSH berät Gesellschaft, Politik und Wirtschaft beim Schutz und bei der Nutzung der Meeresumwelt. Es leistet wichtige Beiträge zur Meeresbeobachtung u.a. mit Schiffen, festen Messstationen in Nord- und Ostsee oder über Treibbojen, die in den Weltmeeren Daten erheben.

Weitere Informationen: www.bsh.de


Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR):

Die BGR betreibt seit über 50 Jahren Meeresforschung. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind die Rekonstruktion der geologischen Entwicklung von Kontinenträndern und Randmeeren sowie die Erforschung und Bewertung von Rohstoffpotenzialen in Frontiergebieten einschließlich möglicher nutzungsbedingter Umweltauswirkungen. Im Auftrag der Bundesregierung erkundet die BGR mit Blick auf höchste Umweltstandards marine mineralische Rohstoffvorkommen. Im Pazifik stehen Gebiete mit Manganknollen, im Indik Vorkommen von Massivsulfiden im Fokus der Untersuchungen. Ein weiteres regionales Projekt hat die Erforschung der Entwicklungsgeschichte sowie der Kohlwasserstoffpotenziale im nördlichen Nordatlantik zum Ziel.

Weitere Informationen: www.bgr.bund.de