KDM begrüßt BSH und BGR als neue Mitglieder

18. KDM Jahresversammlung in Hamburg

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) und die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) wurden auf der Jahresversammlung des Konsortiums Deutsche Meeresforschung am 26.06.2017 als neue Mitglieder aufgenommen. Damit stoßen zwei weitere große Ressortforschungseinrichtungen des Bundes zum Konsortium Deutsche Meeresforschung, das mit 19 Mitgliedern jetzt noch breiter aufgestellt ist.

Beide Einrichtungen sind in wichtigen Themenbereichen der Meeresforschung aktiv.  Ihre Mitgliedschaft intensiviert die institutsübergreifende Zusammenarbeit und stärkt KDM als unabhängige Selbstorganisation der deutschen Meeresforschung.


Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH):

Das BSH ist die zentrale maritime Behörde in Deutschland mit Sitzen in Hamburg und Rostock. Es gehört als Bundesoberbehörde zum Bereich der Ressortforschungseinrichtungen beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Das BSH berät Gesellschaft, Politik und Wirtschaft beim Schutz und bei der Nutzung der Meeresumwelt. Es leistet wichtige Beiträge zur Meeresbeobachtung u.a. mit Schiffen, festen Messstationen in Nord- und Ostsee oder über Treibbojen, die in den Weltmeeren Daten erheben.

Weitere Informationen: www.bsh.de


Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR):

Die BGR betreibt seit über 50 Jahren Meeresforschung. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind die Rekonstruktion der geologischen Entwicklung von Kontinenträndern und Randmeeren sowie die Erforschung und Bewertung von Rohstoffpotenzialen in Frontiergebieten einschließlich möglicher nutzungsbedingter Umweltauswirkungen. Im Auftrag der Bundesregierung erkundet die BGR mit Blick auf höchste Umweltstandards marine mineralische Rohstoffvorkommen. Im Pazifik stehen Gebiete mit Manganknollen, im Indik Vorkommen von Massivsulfiden im Fokus der Untersuchungen. Ein weiteres regionales Projekt hat die Erforschung der Entwicklungsgeschichte sowie der Kohlwasserstoffpotenziale im nördlichen Nordatlantik zum Ziel.

Weitere Informationen: www.bgr.bund.de