Die Meeresforschung beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung 2017

KDM präsentiert sich im BMBF

Anlässlich des Tages der offenen Tür der Bundesregierung präsentierte sich KDM und viele seiner Mitgliedseinrichtungen am 26./27. August im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Interaktive Exponate und vielfältige Informationen in Filmen, Wort und Bild zum Thema Meeresforschung vermittelten den vielen tausend Besuchern einen Eindruck über die Arbeitsbereiche der Wissenschaftler.

Dreimal täglich fanden Livetelefonate mit dem Forschungsschiff SONNE sowie mit der Neumayer-Station III in der Antarktis statt. An einer dieser Liveschaltungen nahm auch Bundesforschungsministerin Johanna Wanka teil und besuchte anschließend bei einem Rundgang auch den Stand von KDM.


Bundesforschungsministerin Prof. Wanka im Gespräch mit KDM Geschäftsführer Dr. Peinert. BMBF/Hans-Joachim Rickel

Thematisch flankiert wurde das bunte Programm durch die Dauerausstellung "Das Meer beginnt hier", die noch während des Wissenschaftsjahres "Meere und Ozeane" bis Ende 2017 im Foyer des BMBF in Berlin zu sehen ist. Sie zeigt die Erforschung der Tiefsee und des offenen Ozeans und widmet sich insbesondere den Themen Ozeanversauerung, Tiefseeökosysteme, Rohstoffe der Tiefsee und Meeresströmungen.

Die Besucher hatten vor Ort ebenso die Möglichkeit, das Forschungsschiff SONNE mit einem virtuellen Rundgang zu erkunden. Bild-, Video-, Text- und Tonbeiträge in der Online-Ausstellung vermitteln einen Eindruck über das Leben und Arbeiten an Bord des modernen Forschungsschiffs. Im Gespräch mit Ministerin Wanka berichteten Tiefseeforscherin Prof. Antje Boetius, AWI, und der Kapitän des Forschungsschiffs, Oliver Meyer, über die Besonderheiten des Schiffs und ihre Erlebnisse an Bord.


Bundesministerin Wanka im Gespräch
mit Kpt. Meyer und Prof. Boetius. BMBF/Hans-Joachim Rickel

Die Virtual-Reality-Touren basieren auf Panoramaaufnahmen der SONNE aus dem Hafen von Yokohama. Der Rundgang und die zugehörige digitale Ausstellung können unter folgendem Link aufgerufen werden: http://bit.ly/2gpWwZz
Weiterhin gibt es die Möglichkeit, sich die App "Google Arts & Culture" für Android oder iOS kostenlos herunterzuladen, um sich den virtuellen Rundgang mithilfe einer VR-Brille anzusehen. Die deutsch- und englischsprachige virtuelle Ausstellung wurde vom KDM inhaltlich erarbeitet und mit zusätzlichem Foto- und Videomaterial ergänzt.