Virtual Early Career Ocean Professional Day (V.ECOP Day)

Call für Livestream-Moderatoren und Programmbeiträge gestartet // Call for Livestream Moderators and Program Contributors launched

Der Virtual Early Career Ocean Professional Day (V.ECOP Day) wird vom Konsortium Deutsche Meeresforschung, zusammen mit dem ECOP Programm und durch die Unterstützung von Fisheries and Oceans Canada und dem EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation als offiziell genehmigte UN-Dekadenaktivität organisiert.

Der V.ECOP Day findet am 1. Juni 2021 als 24-stündige Live-Veranstaltung statt -  der Sonne rund um den Globus folgend. Die Veranstaltung hat zum Ziel, Early Career Ocean Professionals (ECOPs) aus der ganzen Welt und aus den verschiedensten Fachdisziplinen einzubeziehen. Sie werden die UN Ozeandekade vorantreiben und die zukünftigen Experten und Führungskräfte sein und können ihre ozeanbezogenen Arbeiten, Aktivitäten und Beiträge zur UN-Ozeandekade vorstellen.

Werde Teil des V.ECOP Days und bewirb dich als Livestream Moderator oder stelle deine Arbeit als Programbeitrag vor! Nähere Informationen zu den Aufgaben und zum Bewerbungsprozess findest du in der Ausschreibung unten.

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The Virtual Early Career Ocean Professional Day (V.ECOP Day) is organized by the German Marine Research Consortium together with the ECOP Program with support from Fisheries and Oceans Canada and the EU’s Framework Program for Research and Innovation as an officially endorsed UN Ocean Decade Activity.

The V.ECOP Day will take place on 1 June 2021 as a 24h livestream event following the sun around the world. It aims to engage Early Career Ocean Professionals (ECOPs) from all around the world and from a variety of professional disciplines to showcase their ocean related work, activities and contributions to the UN Ocean Decade since they are the ones who are taking the decade forward and will become ocean leaders in the coming years.

Join the V.ECOP Day bay becoming a Livestream Moderators or a Program Contributor! Find out about the tasks and application process in the Call below.


Ausschreibung/Call for Livestream Moderators and Program Contributors (pdf):

 

Ocean Technology Campus Rostock als Zukunftscluster ausgezeichnet

"Meeres-Cluster" gewinnt „Clusters4Future“-Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Ocean Technology Campus Rostock wird als Zukunftscluster ausgezeichnet 

Das Zukunftscluster Ocean Technology Campus (OTC) Rostock gewinnt im bundesweiten Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung „Clusters4Future“. Damit wird die Entwicklung Rostocks zu einem Spitzenstandort der Unterwassertechnologie in den nächsten drei Jahren mit knapp 15 Mio. Euro aus der Zukunftscluster-Initiative gefördert. Das OTC ist nun eins von sieben neuen regionalen Innovationsnetzwerken, die sich Zukunftscluster nennen dürfen. Das gab die Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek am 3. Februar 2021 bekannt. 

Unter der Koordination der Universität Rostock konnte das Konsortium aus Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD, Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde, Forschungsverbund MV und Rostock Business sowie 13 weiteren regionalen Unternehmen und Start-ups die Jury mit der Qualität seines innovativen Ansatzes überzeugen. „Wir freuen uns sehr über diesen schönen Erfolg, den unser starkes Netzwerk im engen Miteinander von Forschung und Industrie heute mit dieser Auszeichnung feiern kann“, sagt Professor Wolfgang Schareck, Rektor der Universität Rostock. „Es zahlt sich wieder aus, dass wir bereits vor zehn Jahren mit der Gründung der Interdisziplinären Fakultät die disziplinen-übergreifende Arbeit gefördert haben. Der Zukunftscluster bietet uns nun die herausragende Chance zu einem führenden Standort in der Unterwassertechnologie zu wachsen“, unterstreicht Professor Udo Kragl, Prorektor für Forschung und Wissenstransfer der Universität Rostock.

Technologie-Entwicklungen für die nachhaltige Nutzung der Meere werden im OTC-Zukunftscluster in den Aufbau eines innovativ arbeitenden Clusters aus Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft integriert. Der im Rostocker Fischereihafen verortete Ocean Technology Campus  bietet dafür die ganz reale Plattform zur Vernetzung. In seinen Innovationsfeldern Subsea Mobility & Autonomy, Digital Mission, Ocean Lense, Sustainable Ocean Use und Ocean Open Innovation wird der Cluster in den nächsten drei Jahren an konkreten Forschungs- und Entwicklungs-Projekten arbeiten. Einige decken die gesamte Wertschöpfungskette bis in die Produktentwicklung ab. Dies gelingt durch begleitende innovationsfördernde Projekte, die die Dynamik und Entwicklung aus den Forschungsinstitutionen auf die Unternehmen der Meerestechnik ausdehnen. Es wird somit ein einzigartiges Forschungs-, Wirtschafts- und Ausbildungscluster auf dem Gebiet der Unterwasser-Technik entstehen, das kreative Potenziale bündelt und innovationsfördernde Strukturen schafft. Das OTC soll so in den nächsten Jahren zu einem international anerkannten Zentrum innovativer maritimer Technologien und Anwendungen werden und deutlich machen, dass Ökologie und Ökonomie nicht im Widerspruch zueinanderstehen müssen.

Weiterführende Informationen zum Cluster:
https://www.inf.uni-rostock.de/mts/otc-rostock 

Informationen zum BMBF-Wettbewerb »Clusters4Future«:
https://www.clusters4future.de/zukunftscluster-initiative 

 

Forschungsschiff SONNE untersucht Wege des Plastikmülls

Ausfahrt im Rahmen des JPIOceans Projekt HOTMIC

Dass jedes Jahr Millionen Tonnen Plastikmüll in den Ozean und seine Randmeere gelangen, ist bekannt. Wo der Müll dort bleibt, dagegen nicht. Eine Expedition des deutschen Forschungsschiffs SONNE soll jetzt dazu beitragen, mehr über den Weg und die Auswirkungen des Plastiks im Meer zu erfahren. Das Team an Bord berichtet im Blog des JPI-Oceans-Forschungsprojekts HOTMIC von seinen Arbeiten – und von ungewöhnlichen Festtagen auf See. 

Der Wissenschaftler Dr. Aaron Beck vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel leitet die Expedition mit dem deutschen Forschungsschiff SONNE, die in den kommenden viereinhalb Wochen Daten und Proben im zentralen Atlantik sammeln wird, von denen sich das interdisziplinäre Team an Bord neue Erkenntnisse über den Verbleib des Plastiks im Ozean und seine Auswirkungen dort verspricht. Die Ergebnisse der Expedition fließen unter anderem in das Projekt HOTMIC (HOrizontal and vertical oceanic distribution, Transport, and impact of MICroplastics) ein, das im Rahmen der europäischen Programminitiative „Gesunde und Produktive Meere und Ozeane“ (JPI Oceans) gefördert wird. Die Expedition folgt einer ersten wissenschaftlichen Ausfahrt mit dem Forschungsschiff POSEIDON im Sommer 2019, während der der westliche Teil des atlantischen Müll-Wirbels beprobt wurde. Eine zweite HOTMIC-Expedition im März 2020 mit dem Forschungsschiff ALKOR untersuchte die Plastikbelastung entlang der europäischen Westküste vom Mittelmeer bis in die Nordsee. Zusätzlich liefert die aktuelle Expedition auch Daten und Proben für das vom Bundesforschungsministerium geförderte Projekt PLASTISEA (Harvesting the marine Plastisphere for novel cleaning concepts), das sich mit potenziellen mikrobiologischen Abbauprozessen von Kunststoffen im Meer beschäftigt. 

KDM unterstützt diese Ausfahrt über das vom BMBF geförderte Projekt FFWMeere, im Rahmen dessen die Kolleginnen Dr. Isabelle Schulz und Sandra Ketelhake ihre Arbeitszeit zwischen KDM und JPI Oceans teilen. Dr. Isabelle Schulz ist an Bord der FS Sonne und wird sowohl wissenschaftlich als auch an der Schnittstelle Wissenschaft - Gesellschaft - Politik das Projekt aktiv unterstützen. 

Wir wünschen allen an Bord allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter ihrem Kiel sowie gesunde, produktive und frohe Festtage!

Zukunftsforum Ozean gegründet

Visionen für die Deutsche Meeresforschung

Pressmitteilung vom 30.11.2020 zur Gründung des Zukunftsforums Ozean

Herausforderungen, denen sich die Menschheit im Zuge des Klimawandels, Artensterbens und steigender Ressourcennutzung stellen muss, sind immens. Um sie zu bewältigen, müssen globale wissenschaftliche und politische Kooperationen mobilisiert werden. Das von der Meeresforschung erarbeitete Wissen trägt maßgeblich zum Verständnis des Ozeans bei. Nur mit diesem Wissen ist auch eine nachhaltige Nutzung möglich. Für die Zukunft des Ozeans wird die deutsche Meeresforschung einen wichtigen Beitrag leisten müssen. Sie übernimmt damit eine große Verantwortung.

Um diese Herausforderungen strategisch und visionär anzugehen, ist das Zukunftsforum Ozean als unabhängiges und wissenschaftsgetriebenes Gremium etabliert worden. Das Forum soll übergreifende wissenschaftliche und forschungsstrategische Themen mit hoher gesellschaftlicher Relevanz im Bereich Ozean und Küstenmeer als „Think Tank“ diskutieren und vorausschauend (weiter)entwickeln. Es soll dabei die Strategiefähigkeit der Meeresforschungsgemeinschaft in Deutschland stärken und sie in europäischen und internationalen Bemühungen zur nachhaltigen Nutzung des Ozeans positionieren.

Die in das Forum berufenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind von den über zwanzig Meeresforschungseinrichtungen nominiert und von einem Auswahlgremium bestätigt worden. Sie vertreten sowohl wissenschaftlich als auch persönlich die herausragende Expertise und große Vielfalt der deutschen Meeresforschung.

„Zu Beginn der UN-Ozeandekade in 2021 haben wir ein Forum geschaffen, dass sich zu den wichtigsten Zukunftsfragen von Wissenschaft und Ozean positionieren kann“ sagt Prof. Dr. Ulrich Bathmann, Vorstandsvorsitzender des Konsortiums Deutsche Meeresforschung (KDM) und Direktor des Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde.

Die entwickelten Perspektiven und Positionen werden dem KDM vorgestellt und aktiv in die Priorisierung und Ausgestaltung von strategisch wichtigen Prozessen eingebracht. Zudem soll die ausschließlich wissenschaftsgetriebene Arbeit des ZFO es erleichtern, die Perspektiven einer umfassenden Meeresforschung mit der Deutschen Allianz Meeresforschung, mit nationalen Entscheidungsträgern, der Europäischen Union sowie der Öffentlichkeit sichtbar zu kommunizieren.


Kontakt und weitere Informationen

Dr. Daniela Henkel
Wissenschaftliche Koordinatorin Zukunftsforum Ozean 

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Fischerei-Modellierung: Online-Event am 03.12.20

Virtuelles Briefing mit Mitgliedern des Europaparlaments

Im Auftrag der EU H2020-Projekte Blue-Action, TriAtlas und MissionAtlantic organisiert KDM in Kooperation mit der interfraktionellen Arbeitsgruppe 'Climate Change, Biodiversity and Sustainable Development' (CCBSD) des EU-Parlaments ein wissenschaftliches Briefing zum Thema ‚Vorhersage von Fischartenverteilungen und Fischartenhäufigkeiten im Atlantischen Ozean: Die Herausforderung des Gleichgewichts zwischen Ausbeutung und Nachhaltigkeit’ (Veranstaltungssprache: Englisch).

Als ausrichtender europäischer Parlamentsabgeordneter ist Pierre Karleskind, Vorsitzender des EU-Parlamentarischen Fischereiausschusses, bestätigt. Weitere Informationen sowie einen Registierungslink finden Sie hier:

Online event: Forecasting fish distribution and abundance in the Atlantic Ocean

KDM ist Partner im Blue-Action Projekt, das vom Dänischen Meteorologischen Institut und dem Max-Planck-Institut für Meteorologie ko-koordiniert wird.

Gesucht: All-Atlantic Ocean Youth Ambassador

Jetzt bewerben!

Es werden neue All-Atlantic Ocean Youth Ambassadors gesucht!

All-Atlantic Ocean Youth Ambassadors sind engagierte Persönlichkeiten aus allen Lebensbereichen mit unterschiedlichem Hintergrund, die sich für eine nachhaltige Entwicklung und den Schutz des Atlantischen Ozeans einsetzen. Sie sind derzeit entweder in Ausbildungs- oder Schulungsprogrammen tätig oder stehen in der Anfangsphase ihres Berufs.

Im Rahmen der All-Atlantic Ocean Research Alliance entwickeln die Jugendbotschafter Kampagnen und Kommunikationsstrategien, um lokale Gemeinschaften, Studenten und die Zivilgesellschaft zu erreichen, Entscheidungsträger einzubinden und mit den lokalen Medien zusammenzuarbeiten. Ziel ist es, den Atlantischen Ozean für künftige Generationen zu erhalten und zu schützen.

Weitere Informationen zur Bewerbung unter: Youth Ambassadors Bewerbung

 

All-Atlantic Ocean Research Alliance im Web: https://allatlanticocean.org/main

All-Atlantic Ocean Youth Ambassadors auf Facebook : https://www.facebook.com/AllAtlanticYouth

All-Atlantic Ocean Youth Ambassadors auf Instagram: https://www.instagram.com/allatlanticyouth

Social Media Hashtags: #AtlanticAll #AtlanticYouth

Einrichtung eines Deutschen Dekaden-Komitees

UN-Dekade der Meeresforschung zur Nachhaltigen Entwicklung

KDM begrüßt die Einrichtung des Deutschen Komitees für die UN-Ozeandekade, welches zur Koordinierung der Umsetzung der Dekade in Deutschland eingerichtet wurde. Nach einem entsprechenden Aufruf zur Selbstnominierung an alle für die Dekade relevanten Partnerinnen und Partner wurden Ende September die Mitglieder des Komitees durch ein Auswahlgremium ausgewählt. Ein erstes Zusammentreffen der Mitglieder fand am 23.10.2020 statt. Die Aufgabe des Komitees wird sein, die konkrete Umsetzung der Dekade in Deutschland weiter voranzubringen.

Sie wird alle relevanten Stakeholder bestmöglich einbinden und einen engen Austausch mit der KDM-Geschäftsstelle pflegen. In den kommenden Wochen werden weitere Informationen über dieses Komitee und seine Arbeitspläne hier über die KDM-Webseite erhältlich sein.

Mitglieder des Deutschen Dekaden-Komitees (2021-2023, alphabetisch)

-      Dr. Werner Ekau, Direktor (mdWb) | Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT)

-      Marcella Hansch, Gründerin und Geschäftsführerin | Pacific Garbage Screening e.V.

-      Cora Hörstmann, Doktorandin | Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung

-      Dr. Simon Jungblut, Mitgründer und Organisator | ICYMARE

-      Dr. Karin Kammann-Klippstein, Präsidentin | Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie

-      Dr. Steffen Knodt | GMT Gesellschaft für Maritime Technik e.V.

-      Prof. Dr. Karin Lochte, Vorstandsmitglied | Deutsche Allianz Meeresforschung e.V.

-      Gesine Meißner,  MdEP und MdL a.D.

-      Dr. Hanieh Saeedi | Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt/Main

-      Heike Vesper, Direktorin | Internationales WWF-Zentrum für Meeresschutz

-      Prof. Dr. Martin Visbeck, Leiter Physikalische Ozeanographie | GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

 

UN-Dekade der Meeresforschung zur Nachhaltigen Entwicklung

Mission Healthy Ocean - Plastik oder Mehr?

Konferenz von SEARICA mit dem Ocean Plastics Lab/KDM

Am 17. Februar 2020 haben JPI Oceans, IUCN und Ocean Plastics Lab gemeinsam eine SEARICA-Konferenz zum Thema „Mission Clean Oceans - How can science and innovation tackle ocean pollution?“ organisiert.

Die Architektin Marcella Hansch (RWTH Aachen und Pacific Garbage Screening) hat den beiden Abgeordneten des Europäischen Parlaments Tonino Picula und Catherine Chabaud sowie Vertretern der Kommission und Interessenverbänden ihre innovative Idee für saubere Meere vorgestellt: eine schwimmende Plattform, welche Plastikpartikel aus dem Wasser filtern kann, ohne Meeresorganismen oder dem Ökosystem zu schaden.

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v.l.n.r.: G. Meissner & M. Hansch; Teilnehmer der Konferenz

Mit Gesine Meißner und Antidia Citores waren auch zwei Mitglieder des Mission Healthy Ocean Board anwesend, sodass über die Ausformulierung der Mission Healthy Ocean und ihrem Fördervolumen diskutiert wurde.

Die wissenschaftliche Koordination des Ocean Plastics Labs hat KDM.

"Zukunft der Meeresspiegel" - Neue Publikation von KDM und DKK veröffentlicht

Produkt der gemeinsamen Strategiegruppe "Ozean im Klima"

Indonesien will seine Hauptstadt von Jakarta nach Borneo verlegen, da die Stadt zu versinken droht. Venedig stand im November dreimal zu großen Teilen unter Wasser, die Pegel stiegen auf mehr als 1,50 Meter. Ereignisse wie diese werden durch die steigenden Meeresspiegel verstärkt. Etwa 680 Millionen Menschen leben in der direkten Umgebung von Küsten oder auf kleinen Inseln. Ihr Leben und auch Überleben hängt unmittelbar von dem Niveau der zukünftigen Meeresspiegel ab: kleine Inselstaaten wie Kiribati, Tuvalu oder Fidschi könnten im Meer verschwinden, Sturmfluten häufiger und höher auflaufen. Um den Klimawandel und damit auch den Meeresspiegelanstieg zu begrenzen, einigte sich die Weltgemeinschaft 2015 auf das Übereinkommen von Paris. Dessen weitere Umsetzung wird derzeit in Madrid auf der 25. Weltklimakonferenz (COP25) verhandelt.

Die am 10.12.2019 veröffentlichte Broschüre von KDM und dem Deutschen Klima-Konsortium erklärt die wissenschaftlichen Grundlagen zum Meeresspiegelanstieg und hilft, die Risiken besser einzuschätzen. Auf 32 Seiten geben die beiden Wissenschaftsverbände einen verständlichen Überblick zum Anstieg der Meeresspiegel. 14 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Forschungseinrichtungen ordnen gemeinsam die Informationen ein, die immer wieder in der Öffentlichkeit diskutiert werden, und erklären die wichtigsten Zusammenhänge und zugrundeliegenden Prozesse in klaren Worten. Damit bietet die Broschüre Orientierung in Bezug auf plausible Zukunftsszenarien und hilft, die Risiken besser einzuschätzen. Zusätzlich erläutern die Forschenden die Situation an den deutschen Küsten, denn Klimawandel und Meeresspiegelanstieg betreffen auch die Nord- und Ostsee.

 

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Die Publikation können Sie hier herunterladen: Zukunft der Meeresspiegel

Auf den Seiten des DKK haben Sie Zugriff auf die gemeinsamen Pressemitteilung zur Meeresspiegel-Broschüre sowie weitere Hintergrundinformationen zur Broschüre, den beteiligten Expertinnen und Experten und zum Sonderbericht des IPCC über den Ozean und die Kryosphäre in einem sich wandelnden Klima (SROCC): Fakten und Hintergründe aus der Forschung

KDM-DKK Science-Policy Discussion in Brüssel

Veranstaltung in der deutschen ständigen Vertretung zum IPCC Sonderbericht

Der am 25.September 2019 veröffentlichte IPCC Sonderbericht Ocean and Crysphere in a Changing Climate (SROCC) trägt die wissenschaftliche Expertise aus nahezu 7.000 Berichten zum Zustand der Ozean und Meere sowie der Kryosphäre zusammen. Über 100 Expert*innen aus 36 Ländern bewerteten die zusammengetragenen Forschungsergebnisse über die Auswirkungen aber auch Anpassungsstrategien. Der Sonderbericht verdeutlicht die Notwendigkeit des wissenschaftsbasierten Dialogs in der Gesellschaft. 

Als Beitrag zum Dialog über die Bedeutung des IPCC-Berichts richteten KDM und das Deutsche Klima-Konsortium (DKK) in Kooperation mit dem BMBF und der deutschen Ständigen Vertretung bei der EU ein wissenschaftliches Briefing am 19. November 2019 in Brüssel aus. Im Vorfeld der 25. COP der UN-Klimarahmenkonvention in Chile wurde auf dieser Veranstaltung die Relevanz des Berichts für die EU-Politik mit Verantwortungsträgern aus dem EU-Umfeld und interessierten Teilnehmer*innen diskutiert. Nach einer Begrüßung durch die stellvertretende Botschafterin der ständigen Vertretung Susanne Szech-Koundouros stellte Prof. Hans-Otto Pörtner als Co-Chair der IPCC Working Group II die Ergebnisse des IPCC Sonderberichts vor. Im Anschluss wurden die Lösungsoptionen der europäischen und deutschen Forschungspolitik durch Sigi Gruber, EU-Kommission, und René Haak, BMBF, dargestellt.

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Die Diskussionrunde, moderiert von Fanny Douvere (UNESCO World Heritage Centre), stellte die Frage nach dem aktuellen Kenntnisstand und möglicher Handlungsspielräume durch die EU-Politik. Breit gefächert war die Expertise dieser Runde: Mit Prof. Detlef Stammer (KDM Vorstandsmitglied und Chair des World Climate Research Programme), Mininnguaq Kleist (Repräsentant Grönlands bei der EU), Ramon Van Barneveld (Stellvertretender Referatsleiter der GD Maritime Angelegenheiten und Fischerei), und Prof. Hans-Otto Pörtner (IPCC) wurden die Auswirkungen des Klimawandels auf die Ozeane und die Kryosphäre und daraus notwendige Handlungsbedarfe aus verschiedenen Blickwinkeln erörtert.   

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Link zur KDM-DKK Publikation "Zukunft der Meeresspiegel" - Fakten und Hintergründe aus der Forschung

Link zum IPCC Sonderbericht: Special Report on the Ocean and Cryosphere in a Changing Climate (SROCC)