Forschungsschiffe - HEINCKE
HEINCKE
Neben der technischen Ausstattung der HEINCKE ist es vor allem die stets hilfsbereite Mannschaft an Bord, die das Schiff zu einem hervorragenden Werkzeug der modernen Meeresforschung macht.
Dr. Alexander Schröder, Biologe am Alfred-Wegener-Institut
Das Forschungsschiff HEINCKE wurde für längere Forschungsfahrten konzipiert. Bis zu 30 Tage kann es bei seinen Expeditionen in Nord- und Ostsee auf See bleiben, ohne einen Hafen anlaufen zu müssen. Ebenso wie auf dem Schwesternschiff ALKOR stehen den Forschern an Bord vier Labore zur Verfügung, die unter anderem mit Seewasser-Anschlüssen ausgestattet sind. Forschungsschwerpunkte auf der HEINCKE sind biologische und meereskundliche Vorhaben.
Betrieben wird die HEINCKE vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung der Helmholtz-Gemeinschaft. Namensg
eber ist Friedrich Heincke, der erste Direktor der 1892 gegründeten „Königlichen Biologischen Anstalt Helgoland“, die heute zum Alfred-Wegener-Institut gehört. Das Schiff ist Nachfolgerin des Forschungsschiffs FRIEDRICH HEINCKE, das 1990 außer Dienst gestellt wurde. Die neue HEINCKE wird übrigens gerade renoviert: Die Schiffstechnik wurde erst vor kurzem modernisiert, die wissenschaftliche Ausrüstung soll 2009 überholt werden.
Homepage der Heincke beim Alfred-Wegener-Institut
Die HEINCKE auf einen Blick:
| Baujahr: | 1976 |
| Eigner: | BMBF |
| Betreiber: | Alfred-Wegener-Institut |
| Heimathafen: | Helgoland |
| Länge: | 54,2 m |
| Breite: | 12,5 m |
| Tiefgang: | max. 4,16 m |
| Geschwindigkeit: | 12,5 kn |
| Besatzung: | 11 Personen |
| Wissenschaftler: | 12 Personen |

