Zukunftsforum Ozean

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Arbeit

Mitglieder

Prof. Dr. Sabine Kasten (Vorstand, Sprecherin)

Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung

Prof. Dr. Helmut Hillebrand (Vorstand)

Carl-von-Ossietzky University Oldenburg und Helmholtz Institut für Funktionelle Marine Biodiversität

Forschungsinteressen:

  • Ökologische Stabilität
  • Biodiversität
  • Ökosystemfunktion
Helmut Hillebrand ist studierter Biologe und hat in Kiel, Uppsala und Köln gearbeitet, bevor er 2008 Professor für Planktonökologie in Oldenburg wurde. Seit 2017 ist er Direktor des neu gegründeten Helmholtz-Instituts für Funktionelle Marine Biodiversität an der Universität Oldenburg [HIFMB]. In seiner Forschung untersucht er Mechanismen, die die Biodiversität in einer Vielzahl von Ökosystemen einschränken und verändern, hauptsächlich basierend auf Experimenten und quantitativen Synthesen. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit verschiedenen Aspekten der ökologischen Stabilität unter raschen Umweltveränderungen, insbesondere mit der Verbindung zwischen funktioneller Stabilität und der Zusammensetzung von Lebensgemeinschaften. Helmut Hillebrand ist berufenes Mitglied der Senatskommission für Grundsatzfragen der Biodiversitätsforschung der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Dr. Heike Link (Vorstand)

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Prof. Dr. Martin Visbeck (Vorstand)

GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Prof. Dr. Johanna Baehr

Universität Hamburg

Prof. Dr. Ulrich Bathmann

Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

Prof. Dr. Gerhard Bohrmann

MARUM Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Uni Bremen

Prof. Dr. Hans Burchard

Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

Forschungsinteressen:

  • Hydro- und sediment-dynamische Prozesse im Küstenozean
  • Vermischung und Austauschströmungen in Ästuaren
  • Entwicklung und Analyse von Simulationsmodellen für den Küstenozean
  • Turbulenzschließungsmodellierung
Hans Burchard ist ein Physikalischer Ozeanograph, dessen wissenschaftliche Schwerpunkte auf den Gebieten der hydro- und sediment-dynamischen Prozesse im Küstenozean und in Ästuaren sowie der numerischen Ozean-Modellierung liegen. Es ist Entwickler des Wassersäulenmodells GOTM (www.gotm.net), das eine Sammlung von Turbulenzschließungen umfasst, die in vielen Ozeanmodellen Verwendung finden. Er hat das Küstenozeanmodell GETM (www.getm.eu) mitentwickelt, dessen adaptive vertikale Koordinaten hochgenaue Simulationen des Küstenozeans ermöglichen. Hans Burchard ist stellvertretender Abteilungsleiter am Leibniz-Institut für Ostseeforschung in Warnemünde und Professor an der Universität Rostock, wo er im Masterstudiengang Physik zum Thema „Ozean und Atmosphäre“ lehrt.

Dr.-Ing. Leif Christensen

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz

Forschungsinteressen: 

  • Autonome meerestechnische Systeme
  • Robotik
  • Autonome Navigation in unstrukturierten / harschen Umgebungsbedingungen
  • KI
Nach Erlangung seines Diplom Abschlusses in Informatik im Jahr 2008 promovierte Leif Christensen an der Fakultät für Mathematik und Informatik der Universität Bremen im Bereich der Künstlichen Intelligenz für autonome robotische Systeme. Seit seiner Jugend ein leidenschaftlicher Segler, leitet er seit mehreren Jahren die Gruppe für maritime Robotik am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz – Robotics Innovation Center (DFKI – RIC) und hat in der Vergangenheit verschiedene Projekte sowohl im Bereich maritimer Anwendungen als auch der Weltraumrobotik verantwortlich durchgeführt. Seine Erfahrung umfasst probabilistische Roboternavigation mit besonderem Schwerpunkt auf maritimen Anwendungen. Derzeit ist er Mitglied des internationalen Beirats von SENAI/CIMATEC Brasilien und ist Gutachter für verschiedene Fachzeitschriften im Bereich Robotik und für die Europäische Weltraumorganisation.

Prof. Dr. Anja Engel

GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Forschungsinteressen: 

  • Die biologische Kohlenstoffpumpe und der Kohlenstoffkreislauf im Meer
  • Der mikrobielle Umsatz von organischem Material
  • Der Klimawandel und anthropogene Stressfaktoren
Anja Engel promovierte 1998 in Kiel und war danach an der Universität von Southern California Santa Barbara, dem Alfred-Wegener-Institut und der Stony Brook Universität tätig. Seit 2011 ist sie Professorin für Biologische Ozeanographie an der CAU Kiel und arbeitet am GEOMAR, wo sie den Forschungsbereich Marine Biogeochemie und die AG Mikrobielle Biogeochemie leitet. Ihre Forschung beschäftigt sich mit dem marinen Kohlenstoffkreislauf insbesondere der Kopplung zwischen mikrobiellen Produktions- und Abbauprozessen in der Wassersäule und an der Grenzfläche Ozean-Atmosphäre. Ihre Arbeiten untersuchen Effekte des Klimawandels und weitere anthropogene Einflüsse wie Eutrophierung und Plastikverschmutzung.

Prof. Dr. Julia Gottschalk

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Forschungsinteressen:

  • Rekonstruktion des globalen Kohlenstoffkreislaufes in der Vergangenheit
  • Untersuchungen der Veränderungen im Paläoklima
  • Bestimmung der vergangenen Rolle der polaren Regionen im Klimasystem
Julia Gottschalk ist Professor für Marine Geologie und Paläozeanographie am Institut für Geowissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Sie untersucht globale Veränderung des Kohlenstoffkreislaufes, sowie Klima- und Ozeandynamiken der Polarregionen in der Vergangenheit. Grundlage dieser Forschung stellen Sedimente und Mikrofossilien aus marinen Sedimentkernen dar, die sie auf zahlreichen Schiffsexpeditionen gewonnen hat, wie unter anderem auf dem internationalen Bohrschiff Joides Resolution. Sie promovierte an der Universität Cambridge (UK) in den Erdwissenschaften, und absolvierte danach Post-Docs am Oeschger-Zentrum für Klimaforschung an der Universität Bern und am Lamont-Doherty Erdobservatorium an der Columbia Universität.

Dr. Tatiana Ilyina

Max-Planck-Institut für Meteorologie

Dr. Kerstin Jochumsen

Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie

Forschungsinteressen:

  • Physikalische Ozeanographie
  • In-situ Messverfahren
  • Strömungen und Wassermassen im Atlantik
2018-jetzt Leiterin des Referats “Meeresphysik und Klima”: Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg. Koordination der Aktivitäten im Referat, Gremienarbeit z.B. zu Klimapolitik und Anpassung.
2010-2018 Wissenschaftliche Mitarbeiterin (PostDoc): Experimentelle Ozeanographie, Universität Hamburg. Erhebung, Prozessierung und Analyse von Beobachtungsdaten im Atlantik, Beantragung und Leitung von
Forschungsprojekten, Lehre.
2007-2010 Wissenschaftliche Mitarbeiterin (PostDoc): Physikalische Ozeanographie, UHB. Analysen von Modelldaten im tropischen Atlantik (eigenes DFG-Projekt).
2003-2007 Doktorandin: Physikalische Ozeanographie, Universität Bremen. Betreuerin: Prof. Monika Rhein. Thema: Strömungen und Wassermassen im tropischen Atlantik.

Prof. Dr. Torsten Kanzow

Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung

Dr. Johannes Karstensen

GEOMAR | Helmholtz Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Forschungsinteressen:

  • Optimiertes Design und Nutzung von Ozeanbeobachtungen
  • Rolle des Ozeans im Klimasystem Erde
  • Einfluß von Ozeandynamik auf biogeochemische Prozesse

Prof. Dr. Silja Klepp

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Forschungsinteressen:

  • Umwelt- und Klimagerechtigkeit
  • Soziale Auswirkungen des Klimawandels
  • politische Ökologie
  • Humangeographie, Sozialanthropologie
  • Italien, Mittelmeerraum, Kiribati, Ozeanien und Norddeutschland
Silja Klepp ist Professorin für Humangeographie an der Universität Kiel. Ihre Forschungsgruppe „Soziale Dynamiken in Küsten und Meeresgebieten“ beschäftigt sich mit Mensch-Umwelt-Beziehungen im Anthropozän. In ihrer aktuellen Forschung zum Themen der Klima-Governance interessiert sie sich besonders für Gerechtigkeitsfragen, wie soziale und kulturelle Vielfalt in Maßnahmen und Politiken der Klimawandelanpassung integriert und wie die Selbstbestimmung der betroffenen Gemeinschaften gewährleistet werden kann. Silja hat Feldforschungen in Kiribati, Vanuatu, Neuseeland, Italien, Libyen, Malta und Sambia durchgeführt. Für ihre Doktorarbeit zu Flüchtlingen und Grenzräumen im Mittelmeer hat sie mehrere Preise gewonnen. Zusammen mit Kolleg*innen hat Silja Klepp das transdisziplinäre Netzwerk für Umweltgerechtigkeit EnJust (www.enjust.net) gegründet. Um inklusiv und kreativ zu arbeiten, verwendet sie auch transdisziplinäre Ansätzen und experimentiert mit künstlerischer Forschung.

Dr. Gesche Krause

Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung

Forschungsinteressen:

  • Wissenschaft-Politik-Interaktion
  • Prozess- und Wirkungsforschung
  • Schutz und Nutzung von Meeresressourcen
  • Mensch-Natur-Beziehungen
Dr. Gesche Krause ist Sozialwissenschaftlerin und arbeitet am Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven, Deutschland. Sie wurde an den Universitäten in Kiel und Greifswald (Deutschland) ausgebildet und an der Universität Stockholm (Schweden) in Philosophie promoviert. Neben ihrer mehrjährigen Tätigkeit in verschiedenen privatwirtschaftlichen Unternehmen führte sie langjährige sozialwissenschaftliche Forschungen in Brasilien am Amazonas, sowie in Indonesien auf dem Spermonde Archipel durch. Seit 2013 arbeitet sie am AWI, wo sich ihre Forschung auf Wissenstransferprozesse und -evaluierung, den Interaktionen zwischen Wissenschaft und Stakeholdern in marinen (Ressourcen-)Systemen und Auswirkungen der Wissenschaft auf gesellschaftliche Prozesse konzentriert.

Dr. Dorit Liebers-Helbig

Deutsches Meeresmuseum

Forschungsinteressen: 

  • Ausstellungskoordinatorin
  • Digitale Medien im Museum
  • Partizipative Formate für Mensch und Meer
  • Kuratorin für Vögel, Schwerpunkt Phylogeografie
Dr. Dorit Liebers-Helbig studierte Biologie in Jena und Dublin und promovierte in Toronto und an der Vogelwarte Hiddensee. Nach einem Postdoc am Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig arbeitet sie seit 2004 am Deutschen Meeresmuseum Stralsund. Schwerpunkt ihrer Tätigkeit sind die Konzeption, Planung und Realisierung verschiedener Ausstellungsformate, darunter die Dauerausstellung „Die Ostsee“ im OZEANEUM, die Sonderausstellung „Von der Tiefsee bis in die polaren Regionen“ im MEERESMUSEUM und mehrere Jahresthemen wie KEIN LÄRM MEER. Aktuell stehen digitale Vermittlungsformate sowie partizipative Projekte zum zukünftigen Umgang mit den Meeren und Ozeanen im Fokus ihrer Arbeiten.

Prof. Dr. Jochem Marotzke

Max-Planck-Institut für Meteorologie

Prof. Dr. Christian Möllmann

Universität Hamburg

Dr. Christian Müller

Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe

Forschungsinteressen:

  • Exploration mariner mineralischer Rohstoffvorkommen
  • Umweltauswirkungen eines zukünftigen Tiefseebergbaus
  • Geologischer Aufbau und Energierohstoffpotenziale der Kontinentränder
  • Marine seismische Messverfahren und Methodenentwicklung
  • Geologische Potenziale der CO2-Speicherung

 

Dr. Christian Müller leitet seit 2017 den Fachbereich „Marine Rohstofferkundung“ an der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in Hannover. Nach seiner Promotion im Fach Geophysik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel wechselte er zur BGR und forschte dort zunächst zu Gashydraten und zum strukturgeologischen Aufbau aktiver und passiver Kontinentränder. Danach befasste er sich mehrere Jahre mit den geologischen Potenzialen zur CO2-Speicherung in Deutschland. Aktuell stehen das Vorkommen und die Nutzung mariner mineralische Rohstoffe (Manganknollen und polymetallische Sulfide) sowie marine strukturgeologische und geophysikalische Untersuchungen in der Nord- und Ostsee und im Nordatlantik im Fokus seiner Arbeiten.

Dr. Sophie Paul

GEOMAR | Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Dr. Hanieh Saeedi

Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum

Forschungsinteressen:

  • Bestimmen von Muster der biologischen Vielfalt bei marinen Arten (Flach- und Tiefsee)
  • Vorhersage, wie sich der Artenreichtum und die Verbreitungsgebiete unter dem künftigen Klimawandel verändern werden
  • Verwaltung großer Datensätze, Datenstandards und Aufgaben der Datenqualitätskontrolle (Datenmanager Ocean Biodiversity Information System OBIS)
  • Strategische Entwicklung der Datenarchivierung und Beteiligung an der Gestaltung von Biodiversitäts-datenbanken
  • Mitarbeit in wissenschaftlich-politischen Prozessen wie IPBES und Erstellung des IPBES-Berichts über invasive Arten
Hanieh Saeedi beschäftigt sich mit der Anwendung von Biodiversitätsinformatik auf Museumssammlungen und offene Daten, um Verbreitungsmustern von Arten aufzuzeigen und um die Vorhersage künftiger Veränderungen des Verbreitungsgebiets mariner Arten unter dem künftigen Klimawandel aufzeigen zu können. Dieses Hintergrundwissen liefert grundlegende Informationen über den globalen Zustand der biologischen Vielfalt in den Weltmeeren als Antwort auf die Forderung der politischen Entscheidungsträger, bessere Managementpläne zur Erhaltung der biologischen Vielfalt der Ozeane aufzustellen.

Prof. Dr. Achim Schlüter

Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung

Forschungsinteressen:

  • Institutionen (Regeln) zur nachhaltigen Nutzung von tropischen marinen Küstenökosystemen und deren Wandel
  • Entstehung und Beförderung von Kooperation in der gemeinsamen Nutzung der Küste und des Meeres
  • Verhalten von Menschen als zentrale Akteure im sozial-ökologischen System Küste und Meer
Leiter der Arbeitsgruppe Institutional- und Verhaltensökonomik am Zentrum für Marine Tropenforschung. Sein Interesse gilt im Wesentlichen Institutionen im Sinne von Regeln, die es ermöglichen die Küste und das Meer ökonomisch, sozial und ökologisch nachhaltig zu bewirtschaften. Hierzu ist es zentral, das Verhalten der Menschen innerhalb dieser Institutionen zu verstehen. Diese Aspekte werden in der Arbeitsgruppe in verschiedenen Bereichen betrachtet, so z.B. Aquakultur, marine Verschmutzung, Meeresspiegelanstieg, Tourismus oder Fischerei. Methodisch werden im Wesentlichen qualitative oder experimentelle Forschungsansätze verfolgt.

Prof. Dr. Torsten Schlurmann

Forschungszentrum Küste, Leibniz Universität Hannover

Forschungsinteressen:

  • Wirkungen des Klimawandels auf Küsten und Ästuare sowie deren Anpassung
  • Entwicklung und Wirkungsnachweis von Nature-based Solutions (NbS)
  • Offshore Wind und marine Erneuerbare Energien: Digitale Zwillinge zur Folgenabschätzung in der marinen Umwelt

Dr. Jörn Schmidt

Internationaler Rat für Meeresforschung (ICES)

Forschungsinteressen: 

  • Marine und Fischereiökologie
  • Marine sozial-ökologische Systeme
  • Co-Produktion von Wissen, inklusive Berücksichtigung von indigenem und traditionellem ökologischem Wissen
  • Inter- und Transdisziplinäre Forschung
  • Nachhaltigkeitsforschung
Jörn ist derzeit Vorsitzender des Wissenschaftsausschusses des Internationalen Rates für Meeresforschung (International Council for the Exploration of the Sea). Außerdem ist er außerordentlicher Professor am Marine Affairs Program der Dalhousie University und leitender Forscher am Center for Ocean and Society der Universität Kiel. Er hat in der Ost- und Nordsee sowie in Senegal, Cabo Verde, Haida Gwaii (Kanada), Sitka (USA) und Peru gearbeitet. Jörn ist Mitglied der Expertengruppe und deutscher Focal Point für das World Ocean Assessment und Mitglied des hochrangigen Stakeholder-Beirats des Projekts Empowering women for the United Nations Decade of Ocean Science for Sustainable Development. Er hat außerdem Serious Games mitentwickelt (www.ecoocean.de, www.go-jelly.de).

Prof. Dr. Thomas Schweder

Universität Greifswald

Forschungsinteressen:

  • Molekulare Mechanismen der Polysaccharidverwertung mariner Bakterien
  • Metabolische Interaktionen in marinen Invertebrat-Bakterien-Symbiosen
  • Bakterielle Stress- und Stoffwechselphysiologie

Dr. Anne Sell

Thünen-Institut für Seefischerei

Forschungsinteressen:

  • Bodenfischgemeinschaften der Nordsee: Biodiversität und Ökologie
  • Auswirkungen von Klimawandel und Fischerei in den Nordsee-Ökosystemen
  • Ökosystemansatz im Fischereimanagement: Entwicklung von Indikatoren für Zustand und Funktion des Ökosystems
  • Organisation und Leitung von Forschungsfahrten

Prof. Dr. Inna Sokolova

Universität Rostock

Dr. Helmuth Thomas

Helmholtz-Zentrum Hereon

Dr. Ralf Weisse

Helmholtz-Zentrum Hereon

Prof. Dr. Karen Wiltshire

Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung

Forschungsinteressen:

  • Ökologie der Küsten
  • Globale Meeresforschung
  • Langzeitdatenreihe Helgoland und Sylt Reede, Wattenmeer
  • Langfristige ökologische Veränderungen in der Nordsee
Prof. Karen Wiltshire ist die stellvertretende Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) sowie Direktorin der AWI-Standorte Helgoland und Sylt. Sie lehrt als Professorin für Schelfmeer-Ökologie an der Universität Kiel.
Geboren 1962 in Irland, machte Karen Wiltshire 1986 ihren Masterabschluss in Umweltwissenschaften am Trinity College in Dublin. Anschließend wechselte sie an die Universität Hamburg, wo sie im Jahr 1992 im Fachbereich Hydrobiologie promovierte und später auch habilitierte. Sie arbeitete als Wissenschaftlerin von 1987-1994 an der GKSS (jetzt HEREON) und von 1994 bis 1997 an der Universität St. Andrews in Schottland. Anschließend trat sie eine Stelle als Mitarbeiterin für Forschung und Lehre am Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön und war assoziierte Mitarbeiterin an der Universität Groningen in den Niederlanden. Seit 2001 forscht und arbeitet Karen Wiltshire am AWI.

Prof. Dr. Christian Winter

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Forschungsinteressen:

  • Hydrodynamik, Sedimentdynamik und Morphodynamik sandiger Küsten
  • Dynamik von Schwebstoffen und Flüssigschlick in Flussmündungen
  • Bildung, Entwicklung und hydraulische Wirkung von Bodenformen
  • Entwicklung von Lebensräumen am Meeresboden und Auswirkungen menschlicher Eingriffe
C. Winter leitet die Arbeitsgruppe Küstengeologie und Sedimentologie am Institut für Geowissenschaften der Universität Kiel. Seit dem Studium des Bauingenieurwesens und einer Promotion in den Geowissenschaften arbeitet er an unterschiedlichen interdisziplinären Fragestellungen in Küstenregionen.

Mit schiffs- und landgestützten Feldmessungen und numerischen Modellen arbeitet die Gruppe an einem prozessorientierten Verständnis der Wechselbeziehungen zwischen hydrodynamischen und sedimentdynamischen Prozessen, und deren Wirkung auf Lebensräume am Meeresboden.
Grundlagenorientierte oder angewandte transdisziplinäre Forschungsprojekte betrachten Transportprozesse auf vielen räumlichen und zeitlichen Skalen: Von der mikroskopischen Wechselwirkung turbulenter Fluidbewegungen über die mesoskalige Dynamik von Bodenformen und Stränden bis zur Entwicklung von Küsten über geologische Zeitskalen.

Prof. Dr. Oliver Wurl

Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg

Forschungsinteressen:

  • Wechselwirkung Ozean –  Atmosphäre
  • Biogeochemische Prozesse an marinen Grenzflächen
  • Meerestechnik
Prof. Dr. Wurl erforscht Wechselwirkungen zwischen dem Ozean und der Atmosphäre und fokussiert sich hierbei insbesondere auf die nur wenige hundert Mikrometer dicke Oberflächenfilme der Meere. Dieser auch als sea-surface microlayer bekannte Bereich ist ein zuvor kaum beachtetes Habitat mit extremen physikalisch-chemischen und biologischen Bedingungen und globaler Ausdehnung wie auch Bedeutung, unter anderem für die Klimaforschung. Seine Gruppe verfolgt dabei einen multi- und interdisziplinären Ansatz und entwickelt auch eigene Technologien, wie z.B. einen ferngesteuerten Katamaran, driftende Messlabore und mikroprofilierende Sonden. Seine Arbeiten umfassen zahlreiche Expeditionen von den Tropen bis zu den entlegensten Polargebieten um neue Kenntnisse in globalen Stoffkreisläufen und Klimaveränderungen zu gewinnen.

Prof. Dr. Oliver Zielinski

Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg

Forschungsinteressen:

  • Marine Physik und intelligente Sensorsysteme
  • Autonome Sensor- und Beobachtungssysteme
  • Küsten- und Randmeere, mit Fokus auf Nordsee und Polargebieten
  • Nachhaltige Künstliche Intelligenz
  • Bürgerwissenschaften
Prof. Dr. Oliver Zielinski ist seit 2011 Professor für Marine Sensorsysteme am Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg. Im Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) leitet er seit 2019 den Forschungsbereich „Marine Perception“ sowie seit 2020 das Kompetenzzentrum „Künstliche Intelligenz (KI) für Umwelt und Nachhaltigkeit“. Nach seiner Promotion in Physik an der Universität Oldenburg im Jahr 1999 arbeitete Zielinski u.a. in der Leitung eines internationalen Sensorsystemanbieters, bevor er 2005 als Professor an die Hochschule Bremerhaven berufen wurde. Zielinskis Forschungsgebiet umfasst die Umweltphysik von aquatischen Ökosystemen mit Fokus auf den Einsatz intelligenter Technologien, insbesondere auf dem Gebiet von autonomen Sensorsystemen und marinen Observatorien.