Marine und terrestrische Einflüsse

Küstenforschung

Hintergrund

Küstenmeere verbinden nicht nur Land und Ozeane, sondern sind als viel­schich­tige Übergangszonen globale Bestandteile des Erdsystems mit diversen Lebens­räumen und reich­haltigen Ressourcen. Aus diesem Grund wählen die Menschen seit Jahrtausenden Küsten­räume trotz ihrer Risiken als bevorzugtes Siedlungsgebiet und nutzen von hier aus die großen Chancen, die Meere den Menschen bieten.

Es gilt als gesichert, dass das Ausmaß dieser Nutzung beträchtlich zunehmen und sich so der Druck auf die marine Umwelt auch auf Grund neu hinzukommender Nutzungsformen weiter er­höhen wird. Gleichzeitig scheint der anthropogen beeinflusste Klimawandel sich stärker, mit vielfältigen Folgen und großen Risiken in Küstenräumen und Flachmeeren zu manifestieren.

Die Küstenmeerforschung strebt daher zunehmend neben dem reinen Erkenntnisgewinn an, Daten und Informationen zu generieren und bereitzustellen, die ein wissenschaftlich fundiertes Verständnis des Wandels in den Küstenmeeren schaffen und realistische Abschätzungen von Entwicklungs­möglichkeiten und Gefährdungspotenzialen menschlicher Aktivitäten ermöglichen.

Schwerpunkte der Strategiegruppe

  • Skizziert die Entwicklungstendenzen an deutschen Küsten
  • Vernetzt bestehende und geplante Forschungsaktivitäten in diesem Bereich
  • Formuliert den zukünftigen Forschungsbedarf

Mitglieder

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